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3. März 2021 | 07:00 Uhr
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Hilfe für die Partnersucher in Entwicklungsländern

Veranstalter und Reisebüros, die in Entwicklungs- und Schwellenländern nach verlässlichen Partnern suchen, können sich kostenlos an den staatlich geförderten Import Promotion Desk (IPD) wenden. Auf der ITB Berlin Now präsentiert die Organisation 25 nachhaltige Reiseanbieter aus Ecuador, Nepal und Tunesien.

Nepal Kathmandu Foto iStock 12596926

Das Import Promotion Desk vermittelt verlässliche Partner zum Beispiel in Nepal

Europäischen Reiseveranstaltern vermittelt das Import Promotion Desk Kontakt zu den Unternehmen vor Ort. Das IPD stellt nach eigenen Angaben nur Unternehmen vor, die zuvor anhand festgelegter Kriterien überprüft und bewertet wurden. Diese qualitative Vorauswahl spare Veranstaltern Zeit und Kosten, und sie können die Risiken bei der Suche nach neuen Geschäftspartnern reduzieren. ITB-Besucher können direkt auf die IPD Brand Card klicken.

Auf der ITB stellt unter anderem der Veranstalter Campus Adventures aus Ecuador sein Angebot für nachhaltigen Tourismus vor. Das Unternehmen lädt seine Gäste ein, das Hochland, den Amazonas-Regenwald und die Pazifikküste zu Fuß zu erleben. In Nepal unterstützt das IPD den Anbieter Sasane Sisterhood Trekking, der Frauen, die Opfer von Menschenhandel geworden waren, zu Reiseleiterinnen ausbildet und in ihrer Unabhängigkeit stärkt. Die Touren führen durch Kathmandu, in das Umland mit Blick auf den Himalaya und in das Annapurna-Gebirge.

Die Dienste des IPD sind für Veranstalter und Reisebüros kostenfrei. „Als Partner der europäischen Tourismusbranche unterstützen wir bei der aufwändigen Suche nach neuen Partnern, nachhaltigen Produkten und ungewöhnlichen Destinationen“, sagt Nora Eichkorn, Touristik-Expertin beim IPD. „Zugleich unterstützen wir durch die Förderung eines nachhaltigen Tourismus die wirtschaftliche, soziale und ökologische Entwicklung in unseren Partnerländern.“

Das IPD ist ein Projekt des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Aktuell ist die Organisation in 13 Ländern tätig: Ägypten, Äthiopien, Ecuador, Elfenbeinküste, Ghana, Indonesien, Kirgistan, Kolumbien, Nepal, Peru, Sri Lanka, Tunesien und Ukraine.

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