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28. Februar 2020 | 12:00 Uhr
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Serie Meine ITB: Ambros Gasser

Ambros Gasser übernahm 2011 die Geschäftsleitung der Alpinschule Innsbruck, die im Jahr 1963 von seinem Vater Hannes Gasser gegründet und ab 1996 von seiner Mutter geführt wurde. An der ITB hasst er die schlechten Hot Dogs und überbackenen Brötchen. 

Gasser Ambros

Ambros Gasser besucht die ITB seit 2004

Die wievielte ITB ist das und wie lange bleiben Sie in Berlin? Seit 2004, einmal musste ich krankheitsbedingt leider aussetzen. Ich bin immer von Dienstag bis Freitag in Berlin.

Warum gehen Sie zur ITB oder was bedeutet die ITB für Sie? Ich treffe Partner aus Produkt und Vertrieb, touristische Freunde und Journalisten. Die Grenzen verschwimmen hier sehr stark. Ich sehe die ITB wie ein großes "Tribe"-Treffen. Neben den Terminen nutze ich die ITB mittlerweile auch sehr stark, um gute Vorträge zu hören und zu diskutieren.

Wie hat sich die ITB im Laufe der Jahre verändert? Nicht sooooo viel. Es gibt immer noch die gleich grausigen Hot Dogs und überbackenen Brötchen. Das sollte die ITB bzw. die Messe etwas zeitgemäßer sein. Ein Blick auf das Berlin Travel Festival lohnt sich.

Ihre abenteuerlichste Anreise? Eine abenteuerliche Heimreise hatten wir beim Flugstreik. Wir hatten uns vorab einen Minibus zur Heimreise gemietet. Der gab auf halbem Weg seinen Geist auf, ein schnelles Ersatzfahrzeug in dem acht Menschen Platz haben, gab es nicht. Also haben wir es durchgezogen und alle 30 Kilometer Kühlwasser nachgefüllt. "Don’t be gentle, it’s a rental." Dieses Jahr reisen wir von Innsbruck mit der Bahn an.

Ihre außergewöhnlichste Begegnung auf der ITB? Vor wahrscheinlich sieben bis acht Jahren entdeckte ich den Mini-Nordkorea-Stand. Ein Tisch, eine kleine Schreibtischlampe. Ein Mann der mit mir sprach, dahinter sitzend ein Offizier der mithörte. Beide mit einem Badge am Revers auf dem Kim Jong il  abgebildet war. Gibt es den Stand eigentlich noch? ​​​​​  

Die beste Party zur ITB? Der Design Hotels Abend. Ein kleiner, netter Kreis von spannenden Menschen.  

Pleiten, Pech, Pannen: Ihr größtes Malheur auf der ITB? Keine. Die ITB lief bis dato immer ganz gut für mich. Einzig, dass ich nach vielen intensiven Tagen und Nächten gefühlt immer 10 Jahre älter bin.

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