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26. Juni 2019 | 07:00 Uhr
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Influencer-Marketing wird offenbar überschätzt

Laut einer Studie gilt jeder Elfte im Alter von 18 bis 65 Jahren in Deutschland als Meinungsbildner in den sozialen Medien. Das ergäbe die wohl unrealistische Zahl von fünf Millionen Influencern, rechnet Werbefachmann Thomas Koch in der "Wirtschaftswoche" vor.

Eine andere Untersuchung besagt, dass jeder fünfte Konsument wegen eines Influencers ein Produkt gekauft habe. Doch reagieren vor allem die 14- bis 17-Jährigen auf die Youtube-Stars. Rezo hatte mit seinem CDU-Zerstörungs-Video einen gewissen Einfluss auf die Europa-Wahlen. Gleichzeitig wird die "fortschreitende Infantilisierung des öffentlichen Diskurses" thematisiert, kritisiert die Wirtschaftswoche.

Die Influencer laufen zudem Gefahr, ihre Glaubwürdigkeit zu verlieren: 57 Prozent der Internet-Nutzer meinen, dass sie ihre Video in erster Linie veröffetnlichen, um Geld zu verdienen. Die immer wiederkehrende Diskussion um Fake-Follower schädigt die Szene zusätzlich. Und das Blogger-Paar Elena Engelhardt und Catalin Onchaben hat mit der Crowdfunding-Kampagne für den Urlaub, über den sie im Web berichten wollten, den Vogel abgeschossen.

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