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4. März 2020 | 15:37 Uhr
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Länder-Websites bei der Reiseplanung vorn

Im Ranking führen Websites von Zielgebieten knapp vor Prospekten und Katalogen, der Beratung im Reisebüro, Unterkunfts-Websites und OTAs, bilanziert die aktuelle Reiseanalyse der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen. Die Bedeutung von Online-Quellen wachse, Reisebüros hielten sich auf hohem Niveau, Print sei tendenziell rückläufig.

Social-Media-Kanäle wie Facebook oder Instagram spielten insgesamt nur eine untergeordnete Rolle, so die Marktforscher. Lediglich in der jüngsten Altersgruppe unter 30 Jahren hätten sie eine gewisse Bedeutung. Der durch die Digitalisierung getriebene Strukturwandel bei der Urlaubsbuchung gehe unterdessen weiter.

So habe der Online-Anteil bei Reisen mit Vorausbuchung insgesamt bei 44 Prozent gelegen und der Anteil der Buchungen im stationären Vertrieb bei 39 Prozent. "Es ist davon auszugehen, dass sich diese Entwicklung in den kommenden Jahren fortsetzen wird", resümieren die Marktforscher. Bei der Urlaubsorganisation dominiere weiter die Pauschal- und Bausteinreise mit einem Anteil von 45 Prozent vor Einzelbuchungen der Unterkunft, die 35 Prozent der Reisebuchungen ausmachten.

Insgesamt unternahmen laut "Reiseanalyse“ 2019 rund 55 Millionen Bundesbürger Urlaubsreisen – etwa genauso viele wie im Vorjahr. Damit lag die Urlaubsreiseintensität, also der Anteil derer, die im Jahr wenigstens eine Urlaubsreise von mindestens fünf Tagen Dauer machen an der Gesamtbevölkerung, bei 78 Prozent. Die Anzahl der Urlaubsreisen betrug demnach knapp 71 Millionen. Das Gesamtvolumen der Ausgaben erreichte mit gut 73 Milliarden Euro einen Rekordwert. Hinzu kamen 88 Millionen Kurzurlaubsreisen mit einer Dauer von zwei bis vier Tagen, für die rund 24 Milliarden Euro ausgegeben wurden.

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