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6. Oktober 2020 | 13:55 Uhr
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Reisebüroumsätze erholen sich im September nicht

Wie schon im Juli und August lag der fakturierte Umsatz der im Tats-Reisebürospiegel erfassten Agenturen auch im September um 84 Prozent unter dem Vergleichsmonat des vergangenen Jahres. Der Flugscheinverkauf büßte am meisten ein.

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Weiterhin registrieren Reisebüros mehr Absagen als Neubuchungen

Der abgerechnete touristische Umsatz weist im September ein Minus von 78 Prozent aus. Der Umsatz im Flugverkehr verzeichnet in diesem Monat ein Minus von 95 Prozent. Die sonstigen Umsätze liegen bei minus 71 Prozent und die Anzahl der Tickets bei minus 88,8 Prozent. Der Umsatz aus der Sparte Kreuzfahrten liegt im September um 78 Prozent unter dem Vorjahresmonat.

Kumuliert betrachtet, ist der gesamte fakturierte Reisebüroumsatz in den Monaten von Januar bis September um 74 Prozent niedriger als 2019. Die Touristik verzeichnet ein Minus von 69 Prozent, der Flugverkehr ein Minus von 80 Prozent. Die sonstigen Umsätze weisen ein Minus von 61 Prozent und die Anzahl der Tickets ein Minus von 75 Prozent aus. Der Teilbereich der Kreuzfahrten ist um 63 Prozent schwächer als im vergangenen Jahr.

Immer noch mehr Absagen als Buchungen

Der Auftragseingang der Touristik im September zeigt, dass immer noch mehr Reisen abgesagt werden müssen als neu gebucht werden. Er liegt bei minus 115 Prozent. Der touristische Auftragsbestand nach Reisedatum bis Oktober 2020 beträgt minus 63 Prozent. Besonders viele Absagen registriert die Kreuzfahrtbranche. Hier beträgt der Auftragseingang im Monatsvergleich minus 146 Prozent, der Auftragsbestand nach Reisedatum bis Oktober 2020 liegt bei minus 57 Prozent.

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