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9. Oktober 2020 | 12:21 Uhr
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Solamento will bei Sortimentspartnern stärker sieben

Das mobile Vertriebssystem will laut Inhaber Sascha Nitsche künftig stärker auf Veranstalter setzen, die "neben einer angemessenen und zeitgemäßen Honorierung eine partnerschaftliche Zusammenarbeit anbieten“. Als Beispiel nennt er Bentour, über den Solamento einen großen Teil des Türkei-Geschäfts abwickeln werde.

Nitsche Sascha

Sascha Nitsche sieht Solamento finanziell solide aufgestellt

Wer die weiteren bevorzugten Sortimentspartner des Vertriebssystems mit derzeit rund 300 angeschlossenen Reiseverkäufern sein sollen, sagt Nitsche nicht. Grundsätzlich dürfte es bei den Auswahlkriterien aber um Themen wie Erreichbarkeit und Zahlungskonditionen gehen, deren Bedeutung in der Corona-Krise noch mal gewachsen ist.

Nitsche sieht Solamento "trotz herber Verluste aus 2020 für 2021 sicher aufgestellt". Seine Kalkulation basiere darauf, dass der Umsatz im nächsten Jahr rund 20 Prozent des Volumens von 2019 beträgt. "Wenn wir im kommenden Jahr keinen Umsatz dieser Größenordnung generieren und fakturieren, dann sehe ich die gesamte Touristik nachhaltig am Boden liegen", betont er.

Sein Unternehmen greife zur Liquiditätssicherung unter anderem auf ein KfW-Darlehen zurück und nutze zudem "entsprechende Rücklagen", die in der Vergangenheit gebildet worden seien.

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