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21. Juni 2021 | 15:55 Uhr
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Viele potenzielle Urlauber sind verunsichert

Rund ein Viertel der repräsentativ befragten Personen in Deutschland sei durch die aktuelle Reisesituation verunsichert und agiere deswegen zurückhaltend, berichtet das Centouris-Institut der Universität Passau. Die Hälfte suche aufgrund schwieriger Rahmenbedingungen für die Beratung und Buchung Reisebüros auf.

Koffer am Strand

Viele Deutschen wollen verreisen, sind aber durch ständige Änderungen der Reisebedingungen verunsichert

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Knapp jeder zweite Befragte, für den dieses Jahr ein Urlaub generell in Frage käme, würde aufgrund der besonderen Situation eine Reiseberatung oder -buchung in einem Reisebüro in Anspruch nehmen. 22 Prozent davon haben vor der Pandemie keine entsprechenden Leistungen genutzt. Die Zahlungsbereitschaft für einzelne Reisebausteine, die im Hinblick auf Corona notwendig oder hilfreich sind, ist nur teilweise gegeben und zwar immer dann, wenn es um die eigene finanzielle Absicherung geht, beispielsweise bei flexiblen Stornobedingungen.

Die Reisevorbereitungen gestalten sich derzeit als besonders schwierig, so die Marktforscher. Das liege vor allem an den sich ständig ändernden Reisebedingungen und der daraus resultierenden schwierigen Planbarkeit. Kompliziert sei für viele auch die Informationsbeschaffung zu Rahmenbedingungen bei An- und Abreise, die im Reiseland einzuhalten seien sowie zur allgemeinen Gesundheitsversorgung im Reiseland. Ebenso drängend seien finanzielle Fragen wie etwa zu Stornobedingungen oder zu Versicherungsleistungen im Krankheitsfall.

Sechs von zehn Umfrageteilnehmern gaben an, dass Reisen in ihrem sozialen Umfeld momentan eher verpönt seien. Das erzählen vor allem die jüngeren Befragten. Wiederum ein Drittel davon sagt, dass sie diese Reaktion bei ihren Reiseentscheidungen durchaus berücksichtigt.

Die große Mehrheit der Deutschen kann sich dennoch vorstellen, dieses Jahr noch zu verreisen, aber nicht in Risikogebiete. Etwa ein Viertel hat für 2021 bereits eine Reise gebucht.

Bei den Reisezielen liegen das In- und Ausland etwa gleichauf. Allerdings gab jeder zweite Inlandsreisende an, sein Reisverhalten corona-bedingt geändert zu haben. Bei Urlaubsreisen in das Ausland liegt der Fokus klar auf den mit dem Auto erreichbaren europäischen Destinationen. Fast 60 Prozent der Befragten finden autarkes Reisen sehr wichtig und denken hierbei vor allem an die Anreise mit dem eigenen PKW und an die Unterkunftsform Ferienwohnung.

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