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» Inside

Wie der Deutschland-Chef auf die TUI-Strategie blickt

Jacobi Benjamin

©TUI

TUI-Deutschland-Chef Benjamin Jacobi (Foto) blickt trotz konjunktureller Unsicherheiten optimistisch auf das laufende Geschäftsjahr. Im Gespräch mit Reise vor9 erklärt er, wie TUI den Wandel zum globalen Freizeitkonzern vorantreibt, warum Freizeitangebote und Erlebnisse künftig eine größere Rolle spielen und welche Bedeutung stationärer Vertrieb, dynamische Paketierung und digitale Services wie die TUI-App haben. Reise vor9

VUSR kritisiert fehlende Transparenz beim DRSF

Insolvenz Liquidation

©iStock/Olivier Le Moal

Beim Deutschen Reisesicherungsfonds (DRSF) sei weder die aktuelle Zusammensetzung des Beirats öffentlich einsehbar, noch habe der Fonds seit 2021 offizielle Zahlen durch den Bundesanzeiger veröffentlicht, bemängelt der Reisebüroverband VUSR. Reise vor9

Verdi bereitet Warnstreiks bei Tuifly vor

Tuifly Boeing 737 800

©iStock/Boarding1Now

Die Gewerkschaft Verdi erklärte am Dienstag, sie bereite Warnstreiks des Tuifly-Bodenpersonals vor, und begründete dies mit gescheiterten Tarifgesprächen. Die Tarifkommission der Gewerkschaft habe die Warnstreiks bereits beim Verdi-Bundesvorstand beantragt. An welchen Flughäfen Arbeitskampfmaßnahmen stattfinden sollen, werde in Kürze entschieden. Reise vor9

73 neue Schiffe in der Kreuzfahrt-Pipeline

73 Schiffe mit einem geschätzten Wert von 56 Milliarden Euro stehen derzeit in den Orderbüchern der Kreuzfahrtindustrie. Von den großen Unternehmen hat Norwegian Cruise Line Holdings zwölf neue Schiffe in Auftrag gegeben. Die Royal Caribbean Group plant sieben weitere Schiffe, darunter vier Royal-Caribbean-Neubauten, ein TUI-Schiff und zwei Neubauten der Edge-Klasse für Celebrity. Die Carnival Corporation hat sieben Schiffe geordert, fünf Neubauten für Carnival Cruise Line und zwei Schiffe, die bei Fincantieri für Aida bestellt wurden. MSC hat zwei weitere Weltklasse-Schiffe für MSC Cruises sowie vier Luxusschiffe für Explora Journeys in Auftrag gegeben. Cruise Industry News

» Destinations

LH Group setzt Tel-Aviv-Flüge nach Raketenangriff weiter aus

Israel Tel Aviv Ben Gurion Airport Foto iStock ZZ3701

©iStock ZZ3701

Nach dem Einschlag einer Rakete am Sonntag, nahe dem Flughafen Ben Gurion, hat die Lufthansa Group alle Verbindungen nach Tel Aviv zunächst bis 6. und nun bis mindestens 11. Mai gestrichen. Betroffen sind auch Flüge von Eurowings, teilt die Airline mit. Die Entscheidung folgt auf eine Warnung der Huthi-Miliz, weitere Angriffe auf israelische Flughäfen durchzuführen. Reise vor9

Massenhaft Flugausfälle und Verspätungen am Flughafen Newark

Am Flughafen Newark in der Metropolregion New York City herrscht seit Tagen Chaos: Flüge sind verspätet oder fallen aus. Ursache ist akuter Personalmangel in der Flugsicherung. Ein Fünftel des Flugsicherungspersonals für Newark arbeite derzeit nicht, behauptet United Airlines. Die Fluggesellschaft hatte am Wochenende deshalb zehn Prozent aller Flüge zum Flughafen aus dem Flugplan vorsorglich gestrichen. Aerotelegraph

Bauarbeiten am Bahnknoten Köln-Bonn verursachen Vollsperrung

Wegen Bauarbeiten ist der Bahnknoten Köln – Bonn bis 19. Mai gesperrt – mit teils erheblichen Auswirkungen auf den Fernverkehr. ICE-Züge werden umgeleitet, einige Verbindungen wie München – Dortmund und die ICE-Sprinter Bonn – Berlin entfallen, letztere wegen zusätzlicher Bauarbeiten zwischen Hagen und Hamm und sogar bis 22. Mai. Bahnhöfe wie Bonn, Remagen oder Aachen sind vom Fernverkehr abgeschnitten. Auch internationale Züge nach Amsterdam und Brüssel sind betroffen. Touristik Aktuell

Südafrikas Unesco-Welterbe Sterkfontein-Höhlen wieder offen

Südafrika Sterkfontein Caves Foto iStock Bob Hilscher

©iStock Bob Hilscher

In Südafrika wurden die Sterkfontein Caves bei Johannesburg wieder für Touristen zugänglich gemacht. Die Höhlen sind Unesco-Welterbe und gelten als "Wiege der Menschheit", da dort über zwei Millionen Jahre alte Menschenknochen gefunden wurden. Das Höhlensystem war wegen Überschwemmungsschäden für zwei Jahre geschlossen. Touristik Aktuell

Nepal will nur Himalaya-Bergsteiger auf Mount Everest lassen

Nepal will künftig Genehmigungen für die Besteigung des Mount Everest nur noch an Bergsteiger vergeben, die bereits mindestens einen der 7.000 Meter hohen Gipfel im Land bestiegen haben. Das geht aus dem Entwurf eines neuen Gesetzes hervor. Die Maßnahme soll Überfüllung vermeiden und die Sicherheit verbessern. T-Online

» Marketing & Digitales

Die Sterne-Klassifizierung verliert an Bedeutung

Fünf Sterne Hotel Luxushotel Foto iStock BrianAJackson

©iStock BrianAJackson

Immer weniger Hotels und Ferienwohnungen lassen sich offiziell klassifizieren: Die Zahl der Dehoga-Sterne-Hotels sank seit 2011 um 23 Prozent, bei Ferienwohnungen nach DTV-Standard sogar um 64 Prozent. Das berichtet der Tourismusdienst TN Deutschland und verweist auf ein verändertes Buchungsverhalten durch Digitalisierung. Reise vor9

Outdoor-Portal Check Yeti macht Get your Guide Konkurrenz

Vom Skikurs über Paragliding bis zur Rafting-Tour – das Buchungsportal Check Yeti listet europaweit über 12.000 Outdoor-Aktivitäten. Im vergangenen Jahr wuchs das Unternehmen mit Sitz in Wien laut deutschem CEO Jakob Keller um 40 Prozent. Check Yeti positioniere sich im wachsenden Markt für Erlebnistourismus als "reiner Outdoor- und Naturaktivitäten-Spezialist". Die Konkurrenz, wie Get your Guide und Viator, setze auch auf Städtereisende, etwa mit Tickets für den Louvre. Im Sommer gebe es Überschneidungen, für den Winter jedoch habe Check Yeti mehr Auswahl. Travelnews

Immer mehr Deutsche nutzen künstliche Intelligenz

Laut einer Erhebung des Digitalverbandes Bitkom nutzen immer mehr Deutsche künstliche Intelligenz. Zwei Drittel (67%) der über 16-Jährigen wenden entsprechende Software an, ein deutlicher Anstieg zu den 40 Prozent der letztjährigen Erhebung. Die Nutzung konzentriert sich dabei fast ausschließlich auf Tools großer US-Konzerne wie ChatGPT, Copilot oder Gemini. Allerdings würden sich rund 60 Prozent mehr Unabhängigkeit von amerikanischen KI-Unternehmen wünschen. Tagesschau

Wie Führungskräfte ihre Mitarbeiter besser werden lassen

Führungskräfte achten oft stärker auf Schwächen als auf Stärken ihrer Mitarbeiter, mit negativen Folgen für deren Motivation und Leistung. Um das Potenzial im Team besser zu entfalten, sollten sie gezielt führen: Stärken bewusst wahrnehmen, im Gespräch hinterfragen, erfolgreiche Situationen analysieren, passende Aufgabenfelder schaffen und Entwicklungschancen aufzeigen. Darauf kann man dann aufbauen und im nächsten Schritt sukzessive an den Schwächen arbeiten. Haufe

Meistgeklickter Link der letzten Ausgabe

Gewerkschaften wollen Lufthansa-Vorstand nicht entlasten. Airliners
 

» Jobs

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Von der Startbahn zum Wohnraum

Der Dubai International Airport (DXB) hat im vergangenen Jahr 92 Millionen Passagiere abgefertigt. Und doch ist er ein Auslaufmodell. Flughafenchef Paul Griffiths kündigte an, dass der Flughafen nicht mehr benötigt werde, sobald der Dubai Al Maktoum International Airport (DWC) mit einer geplanten Kapazität für 260 Millionen Fluggäste vollständig in Betrieb sei. Wann genau es so weit ist, bleibt unklar. Klar dürfte indes sein, dass er neuen Wohngebieten Platz machen wird. Aerotelegraph