Nach umfassenden Kontrollen hat die kolumbianische Luftfahrtbehörde den kommerziellen Betrieb an den Flughäfen Cali, Quibdó, Armenia, Buenaventura und Manizales wieder freigegeben. Weiterhin geschlossen sind die Airports Pereira und Popayán. In Pereira habe man unter anderem Risse in der Start- und Landebahn festgestellt. Mit einer Wiederaufnahme des kommerziellen Betriebs wird dort in etwa zehn Tagen gerechnet. Für Reisende, die Pereira verlassen müssen, nennt das Auswärtige Amt Überlandbusse nach Bogotá oder Medellín als mögliche Alternative. Zudem besteht laut deutscher Behörde weiterhin die Gefahr von Nachbeben.
Ausgangssperren und mögliche Straßensperren
Das Auswärtige Amt nennt Chocó, Quindío, Caldas, Risaralda und Valle del Cauca als besonders betroffene Regionen. Dort seien erhebliche Sach-, Personen- und Gebäudeschäden gemeldet worden. Auf Überlandstraßen könne es zu Sperrungen kommen. In Cali gilt laut Reisehinweis zwischen 20 und 6 Uhr eine Ausgangssperre, die Plünderungen verhindern soll. Auch in Pereira wurde eine Ausgangssperre verhängt, dort ab 22 Uhr.
Sabine Schreiber-Berger
