Auswärtiges Amt informiert zu Erdbebenschäden in Kolumbien
Die Folgen des schweren Erdbebens im Westen Kolumbiens führen zu Einschränkungen im Verkehr. Besonders betroffen sind laut Auswärtigem Amt die Regionen Chocó, Quindío, Caldas, Risaralda und Valle del Cauca. Fünf Flughäfen haben laut Luftfahrtbehörde den Betrieb wieder aufgenommen, Pereira und Popayán bleiben geschlossen. In Cali gilt nachts eine Ausgangssperre.
iStock Emmanuel Flores
Cali ist die drittgrößte Stadt Kolumbiens und bei Städtetouristen beliebt, auch als Ausgangspunkt für Touren zu Kaffeeplantagen im Valle del Cauca.
Nach umfassenden Kontrollen hat die kolumbianische Luftfahrtbehörde den kommerziellen Betrieb an den Flughäfen Cali, Quibdó, Armenia, Buenaventura und Manizales wieder freigegeben. Weiterhin geschlossen sind die Airports Pereira und Popayán. In Pereira habe man unter anderem Risse in der Start- und Landebahn festgestellt. Mit einer Wiederaufnahme des kommerziellen Betriebs wird dort in etwa zehn Tagen gerechnet. Für Reisende, die Pereira verlassen müssen, nennt das Auswärtige Amt Überlandbusse nach Bogotá oder Medellín als mögliche Alternative. Zudem besteht laut deutscher Behörde weiterhin die Gefahr von Nachbeben.
Ausgangssperren und mögliche Straßensperren
Das Auswärtige Amt nennt Chocó, Quindío, Caldas, Risaralda und Valle del Cauca als besonders betroffene Regionen. Dort seien erhebliche Sach-, Personen- und Gebäudeschäden gemeldet worden. Auf Überlandstraßen könne es zu Sperrungen kommen. In Cali gilt laut Reisehinweis zwischen 20 und 6 Uhr eine Ausgangssperre, die Plünderungen verhindern soll. Auch in Pereira wurde eine Ausgangssperre verhängt, dort ab 22 Uhr.
Sabine Schreiber-Berger