Basta

Gesundheitscheck für Marathonflüge

Die australische Qantas testet derzeit, wie der menschliche Organismus bis zu 20 Stunden am Himmel verkraftet. Versuchskaninchen bei den Ultralangstreckenchecks zwischen Sydney und New York sowie London sind zunächst Mitarbeiter der Airline. In drei Jahren sollen dann zahlende Passagiere auf die Reise geschickt werden. Aero

Und täglich grüßt der Regierungsflieger

Wegen eines Defekts an der Hydraulik des vorgesehenen Airbus A340 musste bei der Beförderung von Außenminister Heiko Maas schon wieder improvisiert werden. Er flog mit einem grau lackierten A310 der Luftwaffe zu seinem russischen Amtskollegen. Immerhin: Diesmal kam er pünktlich am Ziel an und die russische Flugabwehr hat der Fliegertausch offenbar auch nicht irritiert. Spiegel

Diebischer Barkeeper

Auf spielerische Weise soll sich ein Barmann an Bord eines MSC-Schiffs Zugang zum Entsperrungscode des Smartphones zweier Gäste verschafft haben, um es sich anschließend unter den Nagel zu reißen. Dumm nur, dass der Gute später Selfies von sich machte. Die gelangten in die Cloud des Opfers, das den Übeltäter ziemlich leicht identifizieren konnte. Liverpool Echo  

Denkmal für Ex-Mitarbeiter der Pleite-Airlines

Ein Berliner hat sich Schriftzüge von Airberlin und Germania unter den Nagel gerissen, die in einem Hangar am Flughafen Schönefeld hingen. Daraus will er in Flughafennähe eine Art Denkmal errichten – zu Ehren der Mitarbeiter, die als besonders motiviert galten und fest zusammenhielten. Erst einmal braucht er aber rund 8.000 Euro für Anschaffung, Abtransport per Spezialtransporter und Kosten für Genehmigungen, Pacht oder Strom. Die will er durch Crowdfunding zusammenbekommen. Aerotelegraph

Space Oddity 2020

Das Unternehmen Virgin Galactic des britischen Milliardärs Richard Branson will zahlende Weltraumtouristen mit einer Mischung aus Rakete und Flugzeug ins All bringen, wo sie mehrere Minuten in Schwerelosigkeit verbringen und durch große Fenster die Erde von oben beobachten können. Die ersten der 600 Kunden, die bereits gebucht haben, sollen im nächsten Jahr in den Weltraum geschossen werden. NZZ

Fluggast verwanzt First-Class-Klo

Eine Passagierin wunderte sich über einen blau blinkenden Gegenstand und brachte ihn dem Kabinenpersonal von United Airlines. Das fand anhand von Videoaufnahmen heraus, dass ein Fluggast aus Malaysia eine Kamera in den Örtlichkeiten installiert hatte. Sein Gesicht war darauf nicht zu sehen, doch Kleidung und Schmuck verrieten ihn. Nun muss er sich vor einem texanischen Gericht verantworten. USA Today

"Sex-Boxen" für den stillgelegten Airport Tempelhof

Der Bürgermeister von Berlin-Mitte, Stephan von Dassel, will auf den Park- und Abstellflächen des stillgelegten Flughafens sogenannte "Sex-Boxen" errichten lassen. Freier würden dann mit dem Auto in einen überdachten Abstellplatz fahren, in dem sie keine Möglichkeit haben, auszusteigen – die Frauen aber schon. Neben der Beifahrertür ist ein "Notfall-Knopf" angebracht, den die Prostituierten betätigen können, wenn sie sich bedroht fühlen. Das System soll für mehr Sicherheit für die Sexdienstleisterinnen sorgen. Travel News

Und sie fliegt wieder nicht

Zum vierten Mal binnen drei Monaten verspätete sich Bundesaußenminister Heiko Maas wegen einer Flugzeugpanne der Flugbereitschaft am Montag auf einer Dienstreise. Statt wie geplant mit einem Airbus A321 musste der Minister vom militärischen Teil des Flughafens Berlin-Tegel mit einer kleineren Ersatzmaschine zu seiner viertägigen Nordamerika-Reise starten. Über die Art des Defekts gab das Auswärtige Amt bislang keine Auskunft. FAZ

Touris statt Terror für Kaschmir?

Mit großen Versprechungen hat Indiens Premierminister Narendra Modi die Aberkennung des Autonomiestatus für die Region Kaschmir verteidigt. Die Region könne eine populäre Touristenregion werden, erklärte er. Die Gegenwart sieht allerdings eher trist aus: Es gilt eine Ausgangssperre, Internet und Telefon sind seit mehr als einer Woche gesperrt. Es soll hunderte von Festnahmen gegeben haben, und Pakistan hat die einzige Zugverbindung ins Nachbarland Indien gekappt. Ein guter Start sieht anders aus. Tagesschau

Mit dem Privatjet zum Klimagipfel

Große Namen und Themen sind Standard beim "Google Camp", das in diesem Jahr in Palermo auf Sizilien stattfand. Ganz oben auf der Agenda mit dem Thema Klimaschutz. Grotesker Nebenaspekt: Örtliche Medien zählten Landungen und Starts von 114 Privatjets auf dem lokalen Flughafen. Das amerikanische Boulevardblatt "New York Post“ errechnete, dass die Jets 864 Tonnen Kohlendioxid ausstießen – die Emissionen der Hubschrauber, Luxusjachten und der Ferraris, Maseratis und Porsche zum Transport der Teilnehmer nicht mitgerechnet. FAZ

Bye bye "Pier Runner"

"Pier Runner" werden in den USA verspätete Kreuzfahrt-Passagiere genannt, die in letzter Sekunde im Dauerlauf versuchen, ihr Schiff zu erreichen. Zwei von ihnen erwischte es nun in Philipsburg auf St. Maarten – sie blieben stehen. So etwas passiert öfter. Für Aufsehen sorgte allerdings, dass ein Offizier auf der Schiffsbrücke der "Freedom of the Seas" ein Schild mit dem Wort "Bye" in die Luft hob, als die Gäste beim auslaufenden Schiff angekommen waren. Nun wird eifrig diskutiert, ob er damit, wie üblich, die anderen Schiffe meinte oder ob er sich einen bösen Scherz mit den Zuspätkommern erlaubte. Cruise Hive

Carsharing fürs Nickerchen

Bei einer Auswertung des Verhaltens seiner Kunden stellte der japanische Anbieter Orix fest, dass viele keinen Kilometer mit den Vehikeln fahren, sondern sie für Mittagsschläfchen, zum Entspannen oder zum Deponieren von Taschen und Einkäufen verwenden. Manche wollen auch nur in Ruhe telefonieren. Die überall verfügbaren Fahrzeuge kosten in Japan für 30 Minuten rund vier Euro. Absatzwirtschaft