Basta

Hilfeschrei aus der Tiefe

Die Seychellen gelten als Musterschüler in Sachen Umwelt. Doch das nutzt dem Inselstaat wenig, wenn andere die Meere verschmutzen und dafür sorgen, dass der Meeresspiegel steigt. Um deren Aufmerksamkeit zu gewinnen, setzte sich der Präsident der Seychellen, Danny Faure, in ein U-Boot und appellierte unter Wasser, die Meere zu schützen. "Ein gesunder Ozean ist entscheidend für das Überleben der Menschheit." Ob er gehört wurde, bleibt zu hoffen. Watson

Bringen kleine Dübel den großen Flughafen zu Fall?

Eigentlich dachten wir, nach so viel Hohn und Spott über den neuen Hauptstadtflughafen, was soll da noch kommen? Falsch, denn jetzt poppt eine weitere schöne Geschichte auf. Zigtausendfach verbaute Plastikdübel sollen nicht der Brandenburger Bauordnung entsprechen. Manch einer sieht darin schon den endgültigen Knock-out. Ein Flughafensprecher beruhigt: "Die Dübel sind sicher." Das muss man jetzt nur noch nachweisen... Morgenpost

Dresscode von gestern

Ausgerechnet ein Unternehmen, das sich stets gerne als Vorreiter präsentierte, sorgt mit seiner Kleiderordnung derzeit für Hohn und Spott. Nachdem bekannt wurde, dass das weibliche Kabinenpersonal von Norwegian verpflichtet ist, Schuhe mit Absätzen zu tragen und sich zu schminken, hagelte es heftige Kritik. Norwegische Politikerinnen fühlten sich an die 50er Jahre erinnert.

Wenn der Bordcomputer das Ziel nicht kennt...

...bedeutet das für Fluggäste, dass sie anderswo abgeladen werden. So geschehen bei einem SAS-Flug von Kopenhagen nach Florenz. Der Bordcomputer hatte die italienische Stadt nicht gespeichert, vermutlich wegen eines Programmierfehlers. Weil sich deshalb auch keine Landebewilligung finden ließ, musste der Airbus ins 80 Kilometer nördlich gelegene Bologna abbiegen. Aerotelegraph

PIA-Stewardess setzt sich ab

Immer mal wieder nutzen Mitglieder des Kabinenpersonals der pakistanischen Fluggesellschaft die Möglichkeit, zu reisen, um ihrem Land endgültig den Rücken zu kehren. Vergangene Woche machte sich eine Stewardess in Paris aus dem Staub, vermutlich, um Asyl zu beantragen. Im September war eine Flugbegleiterin in Kanada verschwunden, um kurze Zeit später bei einer früheren Kollegin aufzutauchen, die sich zwei Jahre zuvor nach Toronto abgesetzt hatte. Gulf News

Räuberischer Uber-Chauffeur

Was er als tollen Coup geplant hatte, ging gründlich schief: Ein Uber-Fahrer in Kalifornien kehrte, nachdem er seine Fahrgäste am Flughafen abgesetzt hatte, zu deren Haus zurück, um es auszurauben. Dumm nur, dass er sich dabei von einer Überwachungskamera filmen ließ. So dauerte es keine 24 Stunden, bis der Schlaumeier festgenommen wurde. USA Today

Wie die AfD für Nachtflugverbote in Venezuela kämpft

Groß plakatiert hatte der Ortsverband der Gemeinde Blankenfelde-Mahlow, die ganz in der Nähe des Flughafens Berlin-Schönefeld liegt, zu Gunsten der Nachtruhe stressgeplagter Bürger. Dabei unterlief der Rechtspartei ein kleiner Fehler. Denn der Flughafen "SFX", für den sie das Nachtflugverbot fordert, liegt bei der Stadt Macagua in Venezuela. Wetten, dass dort der ungestörte Nachtschlaf derzeit zu den geringeren Problemen zählt? RBB

Urlaub? Ach Du Schreck!

Eigentlich sollten die Japaner ziemlich froh sein, denn durch diverse Festivitäten haben sie vom 27. April bis zum 6. Mai zehn arbeitsfreie Tage in Folge. Doch weit gefehlt: Laut einer Umfrage wirft die geschenkte Freizeit fast die Hälfte der Japaner in eine Sinnkrise, lediglich jeder Dritte ist froh damit. Wir kennen da ein paar Nationen, die bereit wären, zu tauschen. ORF

Clooney wirkt

Wenn Hollywoodstars zum Boykott aufrufen, machen viele mit. Das muss gerade der Sultan von Brunei erfahren, der die Todesstrafe für Homosexualität eingeführt hat. Schauspieler George Clooney rief zum Boykott seiner Airline und den Hotels des Herrschers auf, dem etwa das Dorchester in London und das Bel Air in Los Angeles gehören. Große Unternehmen wie die Deutsche Bank buchen seither nicht mehr und sind damit nicht allein. Ob es was hilft, muss sich zeigen. Welt

Bei Radau geht jetzt die Lichtorgel an

Mallorcas Hauptstadt Palma lässt in den nächsten Monaten an der Plaça Drassanes vier Straßenlaternen mit Lautstärkesensoren aufstellen. Bei dröhnender Musik oder lautem Stimmengewirr sollen sie das Licht flackern lassen. Der Platz im Stadtzentrum sei für große Menschenansammlungen und Lärmbelästigung bekannt, heißt es. Das Laternen-Projekt soll nun gegen Lärm und Radau helfen. Mallorca Magazin

Kollateralschaden

Nachdem die Billigfluglinie Wow Air gegroundet war, mussten die Veranstalter des beliebten Sonar Reykjavik Festivals das Event absagen. Denn nicht nur rund die Hälfte der Konzertbesucher stand wegen der Pleite ohne Flüge da, auch viele der auftretenden Musiker sollten mit Wow Air anreisen. Um massenhaften Absagen der Künstler zuvorzukommen, zogen die Organisatoren die Reißleine. Aerotelegraph