Deutsche Flugsicherung Langen

Weiter weniger Flugverkehr wegen DFS-Problemen

Die Software-Probleme bei der deutschen Flugsicherung halten auch am Freitag an. Deshalb seien aktuell 25 Prozent weniger Passagierflüge im deutschen Luftraum unterwegs als sonst, wie die Nachrichtenagentur dpa unter Berufung auf eine DFS-Sprecherin meldet. Es kann daher weiter zu Verspätungen und Flugabsagen. Die Sicherheit des Luftverkehrs sei aber nicht gefährdet, erklärt die DFS, wie schon am Donnerstag. Reise vor9

Top-News | 24.3.2019

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Inside

Garuda storniert Großauftrag bei Boeing

Die indonesische Fluggesellschaft hat die Bestellung von 49 Boeing 737 Max widerrufen. Die Passagiere hätten das Vertrauen in den Flugzeugtyp verloren, von dem in den vergangenen Monaten zwei Exemplare abgestürzt waren, heißt es. Der Gesamtwert der Garuda-Bestellung aus dem Jahr 2014 belief sich auf 4,3 Milliarden Euro. FAZ

Germania macht Mitarbeitern Hoffnung auf Fortbestand

Laut einem internen Schreiben gebe es Gespräche mit dem Insolvenzverwalter und dem letzten verbliebenen Investor für eine Gesamtübernahme. Verhandelt werde die Fortführung der "Marke Germania in allen Bestandteilen" mit einer deutlich reduzierten Flotte. Bis Ende März müsste der Verkauf über die Bühne gehen, nach den Plänen soll die Airline vom 1. Mai an wieder starten. Airliners 

DRV und Thomas Cook kritisieren Grünen-Antrag

Der Vorstoß der Grünen, die Höchsthaftungsgrenze in der Kundengeldabsicherung für Veranstalter von 110 Millionen Euro auf 300 Millionen Euro pro Jahr aufzustocken, sei "nicht durchdacht, für die Wirtschaft schädlich und indiskutabel", erklärt der DRV. Thomas Cook, in einem "Handelsblatt"-Artikel wegen finanzieller Probleme mit der Forderung in Verbindung gebracht, erklärt, der Antrag basiere auf "spekulativen Szenarien", lasse "äußerst komplexe Zusammenhänge" unberücksichtigt und verunsichere die Verbraucher unnötig. FVW, Touristik Aktuell

Bei Jet Airways gehen langsam die Lichter aus

Nur noch 41 der 119 Maschinen der indischen Fluggesellschaft sind betriebsbereit. Die übrigen sind an die Leasinggeber zurückgegangen oder können nicht abheben, weil sie defekt sind, Raten nicht bezahlt wurden oder sie vom 737-Max-Grounding betroffen sind. Ganz vor dem Aus steht Jet Airways aber wohl nicht. Es heißt, die Regierung habe die indische Staatsbank mit der Rettung der Airline beauftragt, um Tausende Jobverluste vor den Parlamentswahlen im April zu vermeiden. Aerotelegraph

FBI schaltet sich in Boeing-Ermittlungen ein

Die US-Bundespolizei solle die Untersuchung des Verkehrsministeriums rund um die Zulassung der Unglücksmaschine 737 Max unterstützen. Boeing gerät unterdessen immer stärker unter Druck. Ein Informant sagte der Nachrichtenagentur "Reuters", der Flugzeugbauer habe zum Stabilisierungssystem MACS, das im Verdacht steht zwei Abstürze herbeigeführt zu haben, nicht einmal Handbücher ausgeliefert. Boeing kündigte an, nun schnell eine bessere Software zu entwickeln. Manager Magazin

Destinations

EU genehmigt Brexit-Verschiebung

Allerdings stellen die 27 EU-Staaten Bedingungen, damit sie eine Verschiebung des ursprünglich für den 29. März vorgesehenen Austritt Großbritanniens aus der EU auf den 22. Mai gewähren. So muss das britische Parlament dem ausgehandelten Austrittsabkommen zustimmen. Geschieht dies nicht, gesteht die EU den Briten lediglich eine Frist bis zum 12. April zu. Tagesschau 

Neuseeland verlangt ETA-Genehmigung für die Einreise

Vom 1. Oktober an müssen deutsche Staatsangehörige für die erstmalige Einreise nach Neuseeland verpflichtend im Besitz der elektronischen Einreisegenehmigung ETA sein. Die Registrierung ist vom 1. Juli an möglich. Die ETA-Beantragung ist gebührenpflichtig, sie kostet 12 Neuseeland-Dollar (rund 7,30 Euro) bei Online-Beantragung und 9 Neuseeland-Dollar (5,50 Euro) bei Beantragung über eine App im Mobiltelefon. Reise vor9

Bahn plant drei weitere ICE-Schnellstrecken

Das Verkehrsministerium bestätigte, dass künftig zwischen Frankfurt am Main und Mannheim, Würzburg und Nürnberg sowie Hannover und Berlin Züge mit bis zu 300 Kilometern pro Stunde fahren sollen. Fest steht auch schon die Schnellstrecke zwischen Bielefeld und Hannover. Sie sind Teil des neuen Deutschland-Takts. Spiegel

Finnland führt Weltglücksranking erneut an

Der World-Happiness-Report vergleicht 156 Länder und die Zufriedenheit ihrer Bürger. Neben einer Umfrage fließen Bruttoinlandsprodukt, Lebenserwartung, Korruption und Wirtschaft in die Beurteilung ein. Auf Platz zwei rangierte Dänemark, gefolgt von Norwegen und Island. Deutschland schafft es auf Platz 17, und die USA auf Rang 19. FAZ

Was Reisende in den nächsten Wochen beachten sollten

Wahlen in der Ukraine, Indonesien und Thailand, das persische Neujahrsfest Nouruz oder der "Tag des jungen Kämpfers" in Chile müssen Geschäftsreisende und Touristen nicht von ihren Plänen abhalten, doch sie sollten auf Proteste und Demonstrationen vorbereitet sein. Der Sicherheitsspezialist International SOS hat die wichtigsten Ereignisse in Reiseländern rund um die Welt zusammengefasst. Reise vor9

Marketing

Aufgepasst bei Online-Nutzungsrechten für Bilder

Im Netz gibt es Fotos, Bilder oder Icons ohne Ende. Genau so unübersichtlich sind aber auch die Lizenzbestimmungen. Die wenigsten stehen frei zur Verfügung, erst recht nicht für kommerzielle Zwecke. Die meisten Bilder dürfen nur mit Namensnennung des Urhebers genutzt werden. Ob es aber bearbeitet werden darf, steht wieder auf einem anderen Blatt. Unternehmer

Werbung muss nach wie vor Sexismus-Kritik einstecken

Der Deutsche Werberat kritisiert an erster Stelle die Geschlechterdiskriminierung. 2018 sind 445 Beschwerden dazu eingegangen, neun mehr als im Vorjahr. Die zweithäufigsten Beschwerdegründe waren in 61 Fällen Verstöße gegen ethische und moralische Mindestanforderungen, gefolgt von Kinder-und Jugendschutz in 27 Fällen. W&V

Vorteil für mobile Werbung

Denn sie wird vom Nutzer auf einem Smartphone in weniger als einer Sekunde verarbeitet und bewertet. Desktop-Werbung benötigt für denselben Effekt zwei bis drei Sekunden. Deshalb sollten Werbemittel auf die erste Sekunde ausgerichtet werden. Adzine

Probleme am Arbeitsplatz offen ansprechen

Das rät Philipp Karch. Der Coach für Ärger-Minimierung meint zudem, dass direkte Reaktionen auf Ärgernisse absolut wichtig sind. Am besten natürlich so, dass es nicht zum großen Streit kommt. Eskaliert die Situation dennoch, ist es wie ein reinigendes Gewitter. Totschweigen ist auf jeden Fall keine Lösung. Wirtschaftswoche

Laudamotion nennt sich nur noch Lauda

Gleichzeitig bekräftigt der Billigflieger seine Expansionsziele: 2020 sollen 35 Jets eingesetzt werden. Die Ryanair-Tochter ist aus der Insolvenz der ehemaligen Air-Berlin-Tochter Niki hervorgegangen und hat im ersten Geschäftsjahr 140 Millionen Verlust gemacht. Wirtschaftswoche

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E-Zone

Münchner Flughafen testet modernere Kontrollen

Seit Anfang Februar kommt in München an zwei Kontrollspuren im Terminal 2 ein neues Sicherheitssystem zum Einsatz. Dort müssen Passagiere die Laptops und auch Flüssigkeiten nicht mehr auspacken vor dem Check. Die neuen Prüfgeräte für Handgepäck funktionieren mit Computertomografie-Technik. Zudem ermöglichen neue Körperscanner eine automatische Sprengstofferkennung. Aerotelegraph

Hohes Datenklau-Risiko in der Touristik

Verschiedene Studien warnen, dass besonders so stark vernetzte Branchen mit sensiblen Kundendaten anfällig für Hackerattacken sind. Allein in den vergangenen drei Jahren zählte "Intsights Study" 13 massive Datenlecks in der Hotellerie weltweit. Eine düstere Prognose gibt auch der PWC Hotel Outlook Report, der dem Hospitality-Markt bis 2022 die zweithäufigsten Cyberangriffe nach dem Online-Handel vorhersagt. Phocuswire

Ein Jahr DSGVO, viel Lärm um Nichts?

Der Jurist Christoph Reher zieht Bilanz, was die neuen Spielregeln für den digitalen Werbemarkt gebracht haben. Das pauschale Einholen von Einwilligungen zur Datenweitergabe könne dazu führen, dass sich Firmen eine Abfuhr holen. Vor allem kritisiert Reher versteckt eingeholte Einwilligungen, bei denen der Kunde sich durch Nutzung von Angeboten automatisch einverstanden erklärt, seine Daten weiterzugeben. Dies gelte zwar landläufig als Einwilligung, aber wirksam nach DSGVO sei es nicht. Adzine

Team Messenger Slack erlaubt eigenes Schlüssel-Management

Unternehmen, können die kryptografischen Schlüssel zum Ver- und Entschlüsseln von Nachrichten selbst verwalten. Admins legen genau fest, welche Nachrichten von welchen Mitarbeitern gelesen werden dürfen. Außerdem sollen Firmen im Zweifel Lesezugriffe auf Organisations-, Workspace-, Channel-, Zeitraum- und Dateiebene einschränken können, ohne die grundsätzliche Slack-Nutzung damit zu verhindern. T3N

Sixt-Carsharing kann für iPhone-Nutzer teurer sein

Das zur Anmietung per App verwendete Handy und der Standort beeinflussen den Preis, was Sixt auf Anfrage bestätigte. "Wer aus einem Chanel-Laden auf der Maximilianstraße läuft, bekommt wahrscheinlich einen höheren Preis als jemand, der aus einem Outlet-Geschäft kommt", sagt Strategievorstand Alexander Sixt. Auch Faktoren wie aktuelle Nachfrage und Wetter spielten in die KI-gesteuerte Berechnung rein. Welt

Basta

Wie Justin Bieber eine Schlucht in Island ruinierte

Der Teenager-Liebling hatte 2015 das Video zum Song "I'll show you" in der Schlucht von Fjaðrárgljúfur gedreht, was dazu führte, dass seither jedes Jahr 50 bis 80 Prozent mehr Besucher dort einfielen. Das nahm das empfindliche Ökosystem der Schlucht arg mit, und nun reichte es der Umweltbehehörde. Bis Anfang Juni bleibt sie geschlossen. Business Punk  

Hochfliegende Fantasien

Ganz hoch hinaus wollen die Analysten der Schweizer Großbank UBS. Sie sagen nicht nur voraus, dass Weltraumtourismus 2030 ein Volumen von 20 Milliarden Euro pro Jahr erreicht, sondern wollen zudem gleich Langstreckenflüge von Raketen erledigen lassen. So ein Ding werde den Weg von Schanghai nach New York in 39 Minuten zurücklegen, glauben die Banker, ebenso wie Tesla-Chef Elon Musk, dem das Raumfahrtunternehmen Space X gehört. CNBC

Die Kehrseite der Sonnenindustrie

"Für ein Zimmer haben wir etwa acht bis zehn Minuten Zeit und bekommen dafür 2,50 Euro", sagt Myriam Barros, Präsidentin der spanischen Organisation der Zimmermädchen, im Interview. Viele seien an Zeitarbeitsfirmen ausgelagert, die versuchten, den Takt noch zu verschärfen und nur 800 Euro im Monat zahlten. Kämen diese Zahlen aus Ägypten oder Tunesien, würden sie vielleicht nicht erstaunen. Doch auch in Spanien ist die Sache mit dem Tourismus und dem Wohlstand offenbar nicht ganz einfach. Süddeutsche