Man werde das "Angebot neu justieren und an die geänderten Rahmenbedingungen im Markt anpassen", zitiert NTV aus dem Bahn-Strategiepapier. So wolle man im Fernverkehr auf die schrumpfende Pendler-Zahl und die Konkurrenz des Deutschlandtickets im Nahverkehr reagieren.
Züge sollten dort eingesetzt werden, wo die Nachfrage hoch ist. Dort könne man einerseits die Hauptrouten zum Halbstunden-Takt erweitern. In den Regionen solle ein "verlässliches Grundangebot" geboten werden – allerdings auch nur dort, "wo es wirtschaftlich tragfähig ist".
Zudem enthält das Papier Hinweise auf höhere Preise: Den Umsatz wolle man mit neuen Passagieren, aber auch über "Tarifkonditionen" in diesem Jahr steigern, heißt es. Die Bahn habe sich auf Anfrage nicht zu dem Konzept geäußert, berichtet NTV.
