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Flughafen von Riad bleibt vorerst geschlossen

Die Sicherheitslage erschwert Reisen nach Saudi-Arabien weiter. Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen in das Grenzgebiet zum Jemen und rät von nicht notwendigen Reisen in alle übrigen Landesteile ab. Zugleich bleibt der internationale Flughafen Riad nach dem Angriff vom 10. Oktober mindestens bis zum 17. Oktober geschlossen.

Für die Grenzregion zum Jemen gelten abgestufte Warnungen. Vor Reisen in Gebiete der Provinzen Nadschran, Asir und Dschazan bis 30 Kilometer von der Grenze wird gewarnt. Von Reisen in die erweiterte Grenzregion bis etwa 100 Kilometer, einschließlich Abha und Khamis Muschait, rät das Auswärtige Amt dringend ab. Für alle weiteren Regionen Saudi-Arabiens gilt die Empfehlung, auf nicht notwendige Reisen zu verzichten.

Hintergrund sind die militärischen Auseinandersetzungen mit den Huthi-Militzen. Seit Anfang September kommt es nach Angaben des Auswärtigen Amts wiederholt zu Drohnen- und Raketenangriffen. Dabei gab es Tote und Verletzte. Die Behörde rechnet mit weiteren Angriffen und Beeinträchtigungen des Flugverkehrs und weist auf das Risiko weiterer Sperrungen hin.

Flughafen Riad bleibt gesperrt

Der internationale King-Khalid-Flughafen der Hauptstadt Riad soll mindestens bis zum 17. Oktober geschlossen bleiben. Eine entsprechende Luftfahrtmitteilung verlängert die Sperrung, die nach einem Angriff am 10. Oktober verhängt worden war. Wann der reguläre Flugbetrieb wieder aufgenommen wird, ist bislang offen. Die Schließung beeinträchtigt weiterhin den Flugverkehr in der Region.

Christian Schmicke