Das Kreuzfahrtverbot für ein weiteres Jahr beschloss das kanadische Transport- und Verkehrsministerium am Donnerstag. Für den nordamerikanischen Kreuzfahrtmarkt ist das ein weiterer schwerer Schlag. Denn Alaska ist nach der Karibik die zweitwichtigste Region für die US-Reedereien.
Seine arktischen Gewässer, inklusive Nunatiavut, Nunavik und der Küste Labradors, sperrt Kanada sogar für sämtliche Passagierschiffe mit mehr als zwölf Personen an Bord. Damit werden auch nahezu alle Expeditionskreuzfahrten in dieser Region sowie über die Nordwestpassage unmöglich. Auch als Quellmarkt für Kreuzfahrten fällt das nordamerikanische Land bis auf weiteres flach. Kanadische Staatsbürger sind angewiesen, nicht mit Kreuzfahrtschiffen, die in ausländischen Gewässern unterwegs sind, zu reisen.
