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Marienschlucht am Bodensee nach elf Jahren wieder zugänglich

Die Marienschlucht am Bodensee ist ab dem 28. März erstmals seit elf Jahren wieder geöffnet. Herzstück ist ein neuer Panoramasteg mit 280 Stufen, fünf Aussichtsplattformen und 56 Metern Höhenunterschied. Die Schlucht ist an Wanderwege und Schifffahrt angebunden, teilt der Tourismusverband mit.

Entlang der Wege zum Panoramasteg lädt ein neu gestalteter Infopfad dazu ein, die Marienschlucht aus verschiedenen Blickwinkeln kennenzulernen. An mehreren Infopunkten erfahren Besucher Wissenswertes über Tiere und Pflanzen, Geologie und Geschichte sowie über die Bedeutung des Wassers. Für Familien gibt es laut Tourismusverband Bodman Ludwigshafen zusätzlich einen eigenen Kinderpfad. Ein Wanderfalke namens "Falko" ist das Maskottchen und soll "junge Entdecker spielerisch durch das Naturparadies begleiten und für abwechslungsreiche Wissensmomente" sorgen.

Seit 2015 ist die Marienschlucht am Bodensee bei Bodman-Ludwigshafen nach einem starken Erdrutsch aus Sicherheitsgründen gesperrt. Seinerzeit war eine Wanderin tödlich verunglückt. Ende März solle es nun wieder losgehen mit dem sicheren, touristischen Betrieb, heißt es von den Tourismuswerbern der Region.

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