Nach Angaben der Behörden kamen durch den Hurrikan 48 Menschen ums Leben. 50 weitere werden noch vermisst. Vergangene Woche hatte die mexikanische Regierung die Kosten für Reparaturen und soziale Unterstützung im südlichen Bundesstaat Guerrero auf rund 3,26 Milliarden Euro geschätzt. Die Rating-Agentur Fitch bezifferte den Schaden dagegen auf 15 Milliarden Euro, wie Hosteltur berichtet. Die mexikanischen Wirtschaftskammern rechnen nun mit einer zweijährigen Wiederaufbauzeit und bis zu 16 Milliarden Euro für den Wiederaufbau von Acapulco. Der Touristenort war durch den Wirbelsturm am stärksten in Mitleidenschaft gezogen worden
Der Hurrikan Otis hatte 80 Prozent der Hotels und Unternehmen, mehr als 90 Prozent der Häuser und 65 Prozent der Küstenlinie des Bundesstaates Guerrero beschädigt. In dem Gebiet leben knapp drei Millionen Menschen. Der mexikanische Präsident Andrés Manuel López Obrador hatte laut Hosteltur angekündigt, Acapulco bis Weihnachten "wieder auf die Beine zu bringen". Er erklärte zudem, dass mindestens 35 Hotels zugesagt haben, bis März oder April wieder zu öffnen. Vom 10. bis zum 12. April soll Acapulco Schauplatz des Tianguis turístico sein, der wichtigsten mexikanischen Reisemesse.
Christian Schmicke
