Laut dem jetzt veröffentlichten Jahresabschluss der Phoenix Reisen GmbH wuchsen die Erlöse gegenüber dem Vorjahr um elf Prozent auf nun 507 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Steuern lag bei 56,9 Millionen Euro, das EBITDA bei rund 80 Millionen Euro. Phoenix führt die stark verbesserte Profitabilität vor allem darauf zurück, dass im Hochseebereich – anders als 2024 – keine kurzfristigen Routenänderungen wegen der Lage im Roten Meer nötig waren und die Schiffe weniger Werft-Ausfalltage hatten.
Im Flussbereich sorgte der Neuzugang MS Aurelia für eine leichte Kapazitätsausweitung; die Auslastung wird im Lagebericht als „sehr gut" beschrieben. Auch das Orientgeschäft lag laut Unternehmen deutlich über dem Vorjahresniveau. Für das Jahr 2026 wird mit einer weiteren Umsatzsteigerung gerechnet. Das Jahresergebnis dürfte jedoch wegen der gestiegenen Energiekosten unter dem Vorjahreswert liegen, heißt es in der Prognose.
Pascal Brückmann
