Der scheidende Präsident zieht eine positive Bilanz. Der BTW habe sich organisatorisch neu aufgestellt und seine Mitgliederzahl verdoppelt. Inzwischen gehören elf Mitgliedsverbände zum Dachverband, der damit nach eigenen Angaben mittelbar für mehr als 65.000 Akteure der Tourismuswirtschaft spricht.
"Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, den Staffelstab weiterzugeben", sagt Hartmann. Die Branche wolle er auch nach seinem Ausscheiden weiter begleiten.
Gespräche über die Nachfolge laufen
Einen Kandidaten für die Präsidentschaft nennt der BTW bislang nicht. Generalsekretär Sven Liebert erklärt lediglich, es gebe "sehr gute Gespräche mit möglichen Kandidaten". Das Präsidium berate derzeit über die Nachfolge.
Damit dürfte die Personalfrage bis zur Mitgliederversammlung für Spekulationen sorgen. Konkrete Namen geben die vorliegenden Informationen allerdings nicht her. Beobachter gehen davon aus, dass Liebert wegen seiner mittlerweile starken Rolle im Verband und in der Tourismuspolitik erheblichen Einfluss auf die Suche nach Hartmanns Nachfolger haben dürfte.
Hartmann hatte den Vorsitz seit 2021 inne, Liebert ist seit 2022 Generalsekretär. Das Duo gilt als treibende Kraft beim Ausbau des BTW zu einem breiter aufgestellten Dachverband der Tourismuswirtschaft.
