Über die neue Schnittstelle sollen die im Tripbuilder erstellten Angebote direkt an UI Office übertragen werden. Dazu gehören der Reiseverlauf, einzelne Leistungen, Preise und weitere für die Beratung relevante Informationen. Reisebüros könnten die Daten anschließend in ihrer gewohnten Arbeitsumgebung weiterverarbeiten, teilt Explorer mit.
Der Veranstalter wolle damit vor allem den Verkauf komplexer Individualreisen vereinfachen, erklärt Geschäftsführerin Niederberghaus. Manuelle Zwischenschritte zwischen Reiseplanung, Angebotsdarstellung und Kundenkommunikation sollen entfallen. Gleichzeitig vergrößere die Schauinsland-Tochter die Reichweite ihres Buchungssystems deutlich.
Die Explorer-Chefin sieht vor allem durchgängige Prozesse als Vorteil: Reisebüros wollten Beratung, Angebotsdarstellung und Buchung zunehmend ohne Medienbrüche miteinander verbinden, sagt sie.
Explorer ist innerhalb der Schauinsland-Reisen-Gruppe auf Baustein- und Erlebnisreisen spezialisiert. Umsätze mit Explorer fließen in die Provisionsstaffel ein.
Christian Schmicke
