Zur Auswahl stünden in der Testphase unter anderem Verbindungen zwischen den Drehkreuzen der Lufthansa Group und verschiedenen Zielen in aller Welt, heißt es. Aber auch für Strecken mit Umsteigeverbindungen gebe es Green Fares. Auch wer Flüge mit Airlines der Lufthansa-Gruppe etwa von London nach Hongkong oder Paris Richtung Bangkok über die Drehkreuze der Fluggesellschaften buche, bekomme automatisch den Green-Fares-Tarif angezeigt.
"Steigende Nachfrage"
Die steigende Nachfrage nach den Kompensationsangeboten zeige, "dass immer mehr Menschen so nachhaltig wie möglich unterwegs sein wollen", sagt Christina Foerster, Vorständin Markenführung und Nachhaltigkeit der Lufthansa Group. Der aktuelle Test auf der Langstrecke werde dem Konzern "wichtige Erkenntnisse zur Weiterentwicklung des Portfolios für nachhaltigeres Reisen liefern". Im Februar hatte die Lufthansa Group die Green Fares für Strecken innerhalb Europas und nach Nordafrika eingeführt. Seit der Einführung hätten sich gut eine halbe Million Gäste für einen Green-Fares-Flug entschieden.
Der Flugtarif beinhaltet laut Lufthansa den vollen bilanziellen Ausgleich der individuellen, flugbezogenen CO2-Emissionen über den Einsatz nachhaltiger Flugkraftstoffe sowie einen Beitrag zu Klimaschutzprojekten. Über SAF werde eine Reduktion von zehn Prozent der Emissionen erreicht, die verbleibenden 90 Prozent würden über Klimaschutzprojekte ausgeglichen.
Teststrecken
- Frankfurt – Bengaluru (FRA – BLR)
- München– Seoul (MUC – ICN)
- Brüssel – Kinshasa (BRU – FIH)
- Zürich – Los Angeles (ZRH – LAX)
- Frankfurt – Miami (FRA – MIA)
- Singapur – London (SIN – LHR/LCY)
- Sao Paulo – Zürich (GRU – ZRH)
- Nairobi – Frankfurt (NBO – FRA)
- Bangkok – Wien (BKK – VIE)
- Hongkong – London (HKG – LHR/LCY)
- London – Hongkong (LHR/LCY – HKG)
- Paris – Bangkok (CDG/ORY – BKK)
