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Reisebüros im DRV kritisieren Bahn-Provision scharf

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©Deutsche Bahn

Das neue Modell, das Anfang 2020 startet, werde viele Büros veranlassen, ihre Bahnlizenz zurückzugeben, glaubt Joachim Horn, Vorstand mittelständische Reisemittler. Insgesamt senke die Bahn die Provision weiter, versprochene Bonusprovisionen seien an zu viele Restriktionen geknüpft. Reise vor9

Fosun treibt Wachstumsstrategie bei Club Med voran

Seit der chinesische Mischkonzern beim Clubpionier im Boot ist, hat die Zahl der Neueröffnungen massiv zugenommen. Für dieses Jahr wird ein Umsatzwachstum von sechs Prozent erwartet und bis Ende 2020 sollen zwölf neue Anlagen entstehen. Mit rund 240.000 Gästen im Jahr ist China mittlerweile Club Meds zweitgrößter Quellmarkt. Nikkei Asian Review

Flugsicherung macht bei Verspätungen Fortschritte

Zumindest statistisch, denn die flugsicherungsbedingte Verspätung im deutschen Luftraum habe im Juni bei 106 Sekunden pro Flug gelegen – 15 Sekunden weniger als im Vorjahresmonat, berichten die Kontrolleure. Dabei sei die Zahl der Flüge insgesamt gestiegen. Den Klagen der Fluggesellschaften über den starken Anteil der Flugsicherung an ihren Verspätungen widerspricht die DFS vehement. Reise vor9

Luftfahrt hat eine Vertrauenskrise

Das glaubt der frühere TUI-Chef und Tourismusprofessor Karl Born. Weil der Eindruck entstehe, dass Boeing mit seinen Flugzeugzulassungen ähnlich umgehe wie die Automobilindustrie mit Abgaswerten, sei das Image rasend schnell vom Traum zum Albtraum gekippt. Die Klimadebatte verschärfe den Effekt zusätzlich. Gefragt sei jetzt statt Marketing mehr Ehrlichkeit und Offenheit. Airliners

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» Destinations

Wie die Veranstalter auf die Mallorca-Flaute reagieren

FTI hat laut Spanien-Manager Manuel Morales bereits im Januar nachverhandelt und liegt nun über dem Vorjahresniveau. DER Touristik hat zusätzliche Angebote platziert und so den Vorjahresstand erreicht. TUI gibt Preisnachlässe der Hoteliers von bis zu 50 Prozent an Kunden weiter. Und Hotelketten wie Zafiro hoffen auf Einnahmen aus einer verlängerten Saison und eröffnen einige Häuser schon im Februar. Travel Talk

Tödliche Zwischenfälle auf drei Kreuzfahrtschiffen

Eine deutsche Touristin fiel im Skagerrak zwischen Norwegen und Dänemark aus ungeklärter Ursache von Bord des MSC-Schiffes "Meraviglia" ins zwölf Grad kalte Wasser und starb anschließend im Krankenhaus. Am Dienstag stürzten zwei Litauer von einer DFDS-Ostsee-Fähre und werden seitdem vermisst. Und in der Nähe von Kuba ging ein Crewmitglied der "Carnival Victory" am Freitag über Bord. Süddeutsche, Schiffe & Kreuzfahrten, USA Today

Starkes Erdbeben in Kalifornien bleibt ohne große Schäden

Die erneute Erschütterung am Samstag hatte immerhin die Stärke 7,1 und war in weiten Teilen Kaliforniens zu spüren. Das Zentrum lag etwa 200 Kilometer nördlich von Los Angeles. Es war das stärkste Erdbeben seit 20 Jahren. Zeit

"Costa Deliziosa" entgeht nur knapp einem Unfall in Venedig

Das Kreuzfahrtschiff fuhr gestern Abend während eines Unwetters in einem spitzen Winkel auf die Pier zu, wie auf einem Video zu sehen ist. Ein Schlepper schaffte es offenbar erst im letzten Moment, die Kollision mit einer Yacht und das Rammen der Kaimauer zu verhindern. Das Beinahe-Unglück dürfte die Diskussion um die Megaliner in Venedig erneut anheizen. Cruisetricks

Deutsche Mallorca-Urlauber der Vergewaltigung beschuldigt

Die mutmaßlichen Täter stehen unter dem Verdacht, gemeinsam eine 18-jährige Deutsche in ihrem Hotel brutal missbraucht und dabei gefilmt zu haben. Laut "Bild" handelt es sich beim Tatort um das Hotel "Club Cala Ratjada". Die vier Männer wurden am Flughafen Palma festgenommen, bevor sie für den Rückflug einchecken konnten. RTL, Mallorca Magazin

Virgin-Airbus muss wegen brennendem Ladegerät landen

Ein externer Akku, der zwischen die Sitze gefallen war und sich entzündete, zwang einen Airbus 330 auf dem Weg von New York nach London zum unplanmäßigen Stopp in Boston. Ein Sitz hatte bereits Feuer gefangen und die Flammen waren in der Kabine zu sehen. Verletzt wurde niemand. Aerotelegraph

» Marketing

Alitalia macht nach Shitstorm Rückzug mit Obama-Werbung

Die Airline wurde heftig kritisiert und ihr Rassismus vorgeworfen, weil sie in einem Spot einen hellhäutigen, schwarz geschminkten Obama-Darsteller gezeigt hatte. Mit dem sogenannten Blackfacing machte man sich im 19. Jahrhundert im Süden der USA über Schwarze lustig. Alitalia hat sich mittlerweile auf Twitter entschuldigt. Spiegel

Der Wohnmobilanbieter als Kanada-Vermarkter

Gretzmacher Klaus

©privat

Canadream baut auf der Website und als App eine Angebotsplattform auf, über die Kunden Angebote kleinerer Spezialisten zu Sonderkonditionen buchen können. Mittelfristig soll das Tool auch Vertriebspartnern zur Verfügung gestellt werden. Reise vor9

Microbrands knabbern am Kuchen der etablierten Marken

Die Youtuberin Dagi Bee hat einen Pop-up-Store eröffnet und ihre Follower stehen Schlange, ja sie zahlen sogar Eintritt, um dort kaufen zu können. Dagi Bee ist ein Paradebeispiel für eine Microbrand. Die neue Gattung zeichnet Schnelligkeit, die Konzentration auf ein Produkt und eine eng umrissene Zielgruppe sowie eine hohe Digitalaffinität aus. T3N

Vorsicht bei Werbung mit Nachhaltigkeit

Die Hälfte der Befragten einer Studie findet es gut, wenn mit dem Thema geworben wird, allerdings muss dies zur Marke passen. Nur ein Viertel hält Reklame mit Nachhaltigkeit für glaubwürdig, 31 Prozent empfindet sie gar als unaufrichtig. Besonders affin für solche Themen sind Frauen mit höherer Bildung und überdurchschnittlichem Einkommen. Horizont

Entspannungshilfe für Workaholics

Wasser statt Kaffee macht ausgeglichener, ebenso wie das Musikhören während der Arbeit. Der Feierabend dient der Regeneration mit Freunden und Familie und eine gepflegte Party hilft beim Abschalten ebenso wie Bewegung an der frischen Luft. Gründerszene

Meistgeklickter Link der letzten Ausgabe

Verdi kritisiert TUI-Stellenabbau. Reise vor9

» Jobs

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» Basta

Die Staatschefs und ihre Klimabilanz

Da in diesen Tagen alles und jeder auf seine CO2-Bilanz überprüft wird, bleiben natürlich auch die Regierungschefs nicht davon verschont. Die Plattform From A to B hat die Auslandsflugreisen der G20-Oberhäupter unter die Lupe genommen und Japans Premier Shinzo Abe zum größten Klimasünder erklärt. Interessant: Australien, Mexiko, Indonesien und die Schweiz verweigerten die Auskunft zu den Reisedaten. Reise vor9