Die Motoryacht Sea Story mit 45 Menschen an Bord war am 24. November 2024 von Port Ghalib in der Nähe des ägyptischen Badeortes Marsa Alam zu einer Tauchsafari ausgelaufen, obwohl ein Sturm aufzog. In der Nacht kenterte und sank die große Yacht, elf Menschen kamen ums Leben.
Im Reise vor9 Podcast sprechen wir mit Kaiser und Neller über die Ursachen des Unglücks. Die Stern-Reporter haben bei ihren monatelangen Recherchen festgestellt, dass der Untergang der Sea Story zwar ein besonders dramatischer, aber keineswegs ein Einzelfall ist. Das Rote Meer sein im Hinblick auf derartige Unglücke ein "Hotspot", sagt Kaiser.
Wer trägt die Verantwortung?
Im Gespräch beleuchten wir, welche Faktoren zu der Häufung beitragen und blicken dabei auf die Schiffsbauer, die Betreiber sowie vor allem auf die Behörden, deren Aufgabe es ist, die Sicherheit der Ausflugsyachten auf dem Roten Meer zu überprüfen. So viel vorweg: Die Ergebnisse der Recherche sind drastisch und teilweise schockierend.
Schließlich fragen wir, welche Maßnahmen Reisende und vor allem die Reiseindustrie ergreifen sollten, um zu ermitteln, ob Schiffe und Yachten, die für touristische Ausflüge auf dem Roten Meer unterwegs sind, sicher sind oder nicht. Und wir besprechen, ob die Hoffnung zu der Annahme besteht, dass die ägyptischen Behörden mittlerweile erkannt haben, dass es da ein Problem gibt.
Kaiser und Nelles haben zu den Ergebnissen ihrer Recherche eine eigene Podcast-Serie produziert.
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