Auf dem World Travel Market in London vereinbarten Robinson und die Club Ras Soma Hotel Company den Ausbau ihrer Zusammenarbeit. Der Vertrag für den bestehenden Robinson Soma Bay wurde bis 2028 verlängert. Gleichzeitig verständigten sich die Partner auf den Neubau eines zweiten Clubs, der rund zwei Kilometer Luftlinie von der bisherigen Anlage entfernt entstehen soll.
Mit zwei unterschiedlich positionierten Resorts an einem Standort will Robinson zusätzliche Gästegruppen gewinnen. Dieses Modell verfolgt die TUI-Marke bereits auf Fuerteventura, den Malediven, den Kapverden und in der Türkei.
Unterschiedliche Konzepte für verschiedene Gästegruppen
Während der bisherige Club weiterhin Familien, Paare und Alleinreisende anspricht, richtet sich das neue Resort ausschließlich an Erwachsene. Das Konzept sieht Schwerpunkte bei Sport, Kulinarik, Unterhaltung und Erholung vor.
"Soma Bay ist für Robinson eine etablierte und sehr erfolgreiche Destination", sagt Bernd Mäser, CEO von TUI Hotels & Resorts. Mit dem zweiten Club wolle das Unternehmen neue Gästegruppen erschließen und zugleich den bestehenden Standort weiterentwickeln. Wachstum und die Differenzierung der Angebote seien wichtige Bestandteile der Strategie.
Bestehender Club wird umfassend modernisiert
Nach der Eröffnung des Neubaus soll der Robinson Soma Bay grundlegend renoviert werden. Geplant sind neue Gästezimmer sowie die Modernisierung von Rezeption, Lobby, Pools, Spa, Fitnessbereich, Bars und Theater. Hinzu kommen ein zusätzlicher Sportpool und ein neuer Kinderclub.
Die Expansion ist Teil der Wachstumsstrategie von TUI Hotels & Resorts, die sowohl bestehende Destinationen ausbauen als auch neue Standorte erschließen will. Robinson betreibt derzeit 27 Clubs in 16 Ländern. Weitere Projekte sind auf den Kapverden, in China und auf Sansibar geplant.
Christian Schmicke
