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25. März 2020 | 18:31 Uhr
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Das Wichtigste zum Schluss: So funktioniert der "Kackulator"

Unverhofft ins Rampenlicht geraten ist das Unternehmen Goldeimer, das seine Gewinne übrigens gemeinnützigen Projekten widmet. So leistet es Aufklärungsarbeit und unterstützt Sanitärprojekte von Viva con Agua und der Welthungerhilfe. Goldeimer verkauft nämlich Klopapier und stellt auf seiner Website einen "Klopapier-Rechner" zur Verfügung, der den wirklichen Bedarf pro Haushalt ermittelt. 

Goldeimer

Ausverkauft ist Klopapier auch im Online-Shop von Goldeimer

Das beschert dem Unternehmen in Zeiten, in denen aus unerfindlichen Gründen – außer demnächst Geld – offenbar nichts so begehrt ist, wie eben jenes Papier, natürlich jede Menge Aufmerksamkeit, die es für die gute Sache zu nutzen gilt: "Uns ist aufgefallen, dass in letzter Zeit viele Menschen ratlos sind, wie viel Klopapier zu wenig, zu viel oder genau richtig viel ist", heißt es auf der Website. "Deshalb könnt ihr mit unserem Klopapier-Rechner, dem Kackulator, ganz einfach Euren Bedarf bestimmen."

Die Hoffnung, noch ein bisschen von dem aus 100 Prozent Recyclingpapier bestehenden wertvollen Gut noch etwas zu ergattern, muss der Anbieter derzeit leider enttäuschen. Im Webshop heißt es, man sei ausverkauft. Nachschub sei erst für Anfang April zu erwarten.

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