Zusätzliche Brisanz erhält die Sache durch ein Statement der Gewerkschaft der Lokomotivführer GDL gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Darin heißt es: "Dass Züge aus der Statistik genommen werden, um die Bilanz zu schönen, ist für uns keine Überraschung und seit längerem unter Fachpersonal ein offenes Geheimnis." Zitiert wird GDL-Chef Mario Reiß.
Und er geht noch weiter: "Unsere Mitglieder erleben solche Situationen seit Langem in ihrem Arbeitsalltag und berichten uns regelmäßig davon. Am Ende ist es nämlich das Zugpersonal, das trotz geringer Informationsdichte den Frust der Reisenden auffangen muss, während das Management versucht, mit kosmetischen Maßnahmen ein besseres Bild zu erzeugen."