Auswärtiges Amt hebt Reisewarnung für Golfstaaten auf
Das Auswärtige Amt hat die Reisewarnung für mehrere arabische Länder, darunter Dubai, Abu Dhabi, Katar und Oman, aufgehoben. Laut dem Deutschen Reiseverband können Veranstalter nun prüfen, ob sie Pauschalreisen und Flüge über die Drehkreuze am Golf wieder anbieten. Zugleich rät das Auswärtige Amt weiterhin dringend von Reisen in die Länder ab.
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Die Reisewarnung für Dubai ist trotz des anhaltenden Konflikts aufgehoben
Die Aktualisierung der Reise- und Sicherheitshinweise durch das Auswärtige Amt folgt einer Neubewertung der Lage im Nahen Osten. Die Aufhebung der Reisewarnung gilt für die Bahrain, Katar, Oman, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate.
Mit der Aufhebung der höchsten Warnstufe liegt die Entscheidung über Pauschalreisen in die betroffenen Regionen wieder stärker bei den Veranstaltern, so der DRV in einer Pressemitteilung. Sie würden nun prüfen, welche Reisen und Flüge sie anbieten und durchführen können. Das gelte auch für Verbindungen mit Umstieg an den Flughäfen am Golf.
Auswärtiges Amt rät weiter dringend ab
Für Reisende bleibt die Lage damit nicht frei von Einschränkungen. Das Auswärtige Amt formuliert zum Beispiel für die Vereinigten Arabischen Emirate weiterhin: "Von Reisen in die Vereinigten Arabischen Emirate wird dringend abgeraten." Dieser Hinweis gilt auch für die anderen Länder am Golf.
Zur Begründung verweist das Amt auf die Lage in der Region: "Die Sicherheitslage in der Region bleibt höchst volatil; eine erneute Verschärfung der Sicherheitslage in der Region einschließlich erheblicher Einschränkungen des Flugverkehrs kann nicht ausgeschlossen werden."
Region bleibt nach Waffenruhe instabil
Ende Februar hatten militärische Auseinandersetzungen zwischen den USA, Israel und Iran begonnen. Danach kam es zu Angriffen Irans auf verschiedene Ziele in der Region, darunter zivile Einrichtungen wie Hotels, Flughäfen sowie Büro- und Wohngebäude. Aktuell gilt eine Waffenruhe. Das Risiko einer kurzfristigen Verschärfung besteht jedoch weiter.