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19. November 2019 | 07:00 Uhr
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Auswärtiges Amt warnt vor Treibstoffengpässen im Iran

In ihrem aktualisierten Reisehinweis erklärt die Behörde, bei Überlandfahrten müssten Reisende mit Einschränkungen in der Benzinversorgung rechnen. Von Film- oder Tonaufnahmen bei Demonstrationen und in deren Umfeld rät das Amt ab, da dies als Spionagetätigkeit gewertet werden könne.

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Das Auswärtige Amt weist darauf hin, dass es derzeit in Folge der Benzinpreis-Erhöhung in Teheran und vielen anderen Städten des Iran zu teils gewaltsamen Demonstrationen, Straßenblockaden und Zusammenstößen mit den Sicherheitskräften komme. Internet-Dienste, vor allem soziale Medien und auch Telefonnetze, könnten zeitweilig abgestellt werden.

Seit dem Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen im Mai 2018 und der Wiederaufnahme von Wirtschaftssanktionen hat sich die wirtschaftliche Lage im Iran verschlechtert. Dabei spielt es auch eine Rolle, dass es für Iran schwieriger ist, seinen wichtigsten Rohstoff, das Erdöl, zu exportieren. Die Subventionierung des Treibstoffs, den die staatliche Ölindustrie fördert, reißt zudem ein Loch in den öffentlichen Haushalt. Für die von hoher Inflation gebeutelte Bevölkerung ist der Wegfall der Subventionen allerdings ein herber Schlag. Auch damit erklären sich Beobachter die Intensität der jüngsten Auseinandersetzungen, bei denen es viele Verletzte gab. Rund 1.000 Beteiligte sollen festgenommen worden sein.

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