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21. September 2021 | 15:11 Uhr
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Bangkok verschiebt geplanten Öffnungstermin erneut

Nach Anfang Oktober und Mitte Oktober peilen die Behörden nun die zweite Novemberwoche als Zeitpunkt der Öffnung von Thailands Hauptstadt für internationalen Tourismus an. Als Grund für die Verzögerung geben sie an, dass Bangkoks Impfrate mit 42 Prozent noch zu gering sei.

Bangkok

Bangkok plant nun erst in der zweiten Novemberwoche eine touristische Öffnung

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Einigermaßen konfuse Debatten um Öffnungsschritte in der Coronapandemie sind offenbar keine deutsche oder europäische Besonderheit. Auch im autoritär regierten Thailand geht es diesbezüglich bisweilen drunter und drüber, wie aktuell das Beispiel der Hauptstadt Bangkok zeigt. Mitte September hieß es noch, die Hauptstadt solle vom 1. Oktober an zeitgleich mit einigen anderen Regionen für geimpfte ausländische Touristen öffnen. Kurze Zeit später wurde das Datum laut der Bangkok Post auf Mitte Oktober verschoben.

Nun erscheint auch dieser Termin den örtlichen Behörden, die aufgrund des Sonderstatus der Hauptstadt im ansonsten zentralistisch geführten Thailand einige Selbstverwaltungskompetenzen hat, zu riskant. Der Grund ist zwar einleuchtend, kann aber kaum überraschend gekommen sein: Um wieder Besucher zu empfangen, müssten mindestens 70 Prozent der Einwohner der Mega-Metropole vollständigen Impfschutz haben, zitiert die Bangkok Post den Gouverneur Aswin Kwanmuang. Derzeit seien aber erst 42 Prozent der schätzungsweise rund zehn Millionen Bürger doppelt geimpft.

Sollte die Impfkampagne fortschreiten wie bisher, dann könnte Bangkok in der ersten oder zweiten Novemberwoche geöffnet werden, wird die Stadtverwaltung zitiert. Um die Stadt tatsächlich öffnen zu können, müssten zudem die Infektionszahlen weiter sinken und die Krankenhäuser dürften nicht überfüllt sein. Wenn alle Kriterien erfüllt seien, solle über die Leitlinien und Regeln für eine Öffnung entschieden werden.

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