Nach Informationen der Nachrichtenagentur DPA erwartet der Flughafen Berlin-Brandenburg am Freitag rund 70.000 Passagiere – noch einmal 3.000 mehr als am vergangenen Freitag. Daher seien bereits 40 zusätzliche Kräfte aus den eigenen Reihen im Einsatz, um Passagieren im Terminal zu helfen und die Gepäckabfertigung zu beschleunigen. Überlange Wartezeiten wie am vergangenen Samstag sollten in einer gemeinsamen Anstrengung sämtlicher Systempartner vermieden werden, wird ein Sprecher zitiert.
Lufthansa kündigte an, die Zahl ihrer Check-in-Schalter werde zu den Stoßzeiten von zwölf auf 18 aufgestockt. Auch in den Wartebereichen solle mehr Personal eingesetzt werden.Zudem bat die Airline ihre Passagiere, ihre Unterlagen zu überprüfen und die Möglichkeiten zum Online-Check-in für Reisen in Nicht-Risiko-Gebiete zu nutzen.
Die zusätzliche "Eingreiftruppe" bestehe aus BER-Mitarbeitern, die sich freiwillig gemeldet hätten, berichtet DPA. Sie würden flexibel bis zum Ferienende am 24. Oktober, dem Ende der Herbstferien in Berlin, eingesetzt. Ihre Aufgabe sei es, Reisende im Terminal in die richtige Schlange weisen, Fragen beantworten und bei Bedarf beim Gepäck mit anfassen. Diese Jobs sind eigentlich an private Dienstleister vergeben.
