Über die Änderungspläne berichtet die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf einen Entwurf einer neuen Corona-Schutzverordnung, der aus dem Bundesgesundheitsministerium stamme. Akzeptiert werden sollen demnach anstelle eines Tests auch ein Immunitätsnachweis oder ein Nachweis über eine Corona-Impfung.
Wer nichts davon vorweise, dürfe nicht nach Deutschland befördert werden, heißt es nach Angaben von "Bild" in dem Entwurf. Bei der Einreise aus Risikogebieten innerhalb des Schengen-Raums solle gelten, dass dem Gesundheitsamt 72 Stunden nach der Einreise ein Testergebnis, Impf- oder Immunitätsnachweis vorliegen müsse. Durch die neuen Regeln solle die bisherige Quarantänepflicht für Einreisende aus Risikogebieten entfallen.
Damit nähert sich die Linie des Gesundheitsministeriums Forderungen aus der Reise- und Airline-Industrie an. Diese hatten schon länger gefordert, die Quarantänepflicht durch eine umfassende Teststrategie zu ersetzen. Unklar ist laut "Bild" allerdings noch, wann die Verordnung erlassen werden soll. In dem Entwurf stehe, dies solle im Verlauf des Januars geschehen.
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