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16. August 2019 | 08:02 Uhr
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Mailen

Bundesaußenminister rät derzeit von Hongkong-Reisen ab

Angesichts der andauernden Proteste in der chinesischen Sonderverwaltungszone hat Heiko Maas Bundesbürgern empfohlen, Reisen nach Hongkong zu verschieben. Im Reise- und Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amts steht davon allerdings nichts.

"Ich glaube, dass man den Menschen durchaus sagen kann, wenn sie Hongkong-Reisen planen, diese möglicherweise etwas aufzuschieben, um abzuwarten, wie sich die Dinge dort entwickeln", sagte Außenminister Heiko Maas laut Deutscher Welle im kanadischen Toronto. Es gebe Berichte über chinesische Truppen, die an der Grenze zu Hongkong zusammengezogen worden seien. Wenn dies zuträfe, würde das "die Gefahr einer gewalttätigen Auseinandersetzung deutlich erhöhen", so Maas.

Im aktuellen Reise- und Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amts für Hongkong ist davon nichts zu finden. "Mit weiteren Demonstrationen und teils erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen ist zu rechnen, auch am Flughafen", heißt es dort zwar. Die Verschiebung von Reisen wird aber nicht empfohlen. Lediglich, dass Reisende Menschenansammlungen und Demonstrationen weiträumig meiden und den Anweisungen der Sicherheitskräfte folgen sollen.

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