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14. Januar 2020 | 20:55 Uhr
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Buschbrände bringen Melbourne die schlechteste Luft weltweit

Solche Bilder kennt man sonst eher aus chinesischen Millionenstädten. Die Luft ist zum Schneiden dick und die Menschen auf der Straße tragen Schutzmasken – in Melbourne. Die Stadt ist zwar derzeit nicht direkt von den Flammen bedroht, aber von gefährlichem Rauch.

Australien Buschfeuer

Die verheerenden Buschbrände im australischen Bundesstaat Victoria sorgen auch für dicke Luft in Melbourne

Bisher stand bei den verheerende Buschbränden in Australien meist Sydney und Umgebung im Focus. Doch nun erwischt es auch Melbourne. Praktisch über Nacht wurde eine der lebenswertesten Städte der Erde zur Metropole mit der schlechtesten Luft weltweit. Der Rauch löste im Stadtgebiet sogar Feuermelder aus, berichtet die Tagesschau.

Menschen wird geraten, sich nicht im Freien aufzuhalten, was auch für Touristen gilt. Auch der alljährliche Tenniszirkus ist beeinträchtig. Der Beginn der Qualifikation für die Australian Open wurde verschoben. Eine Spielerin gab nach einem Hustenanfall auf. Das Turnier soll eigentlich am Montag beginnen.

Der Bundesstaat Victoria, in dem Melbourne liegt, ist von den Buschbränden besonders stark betroffen. Diese Woche soll der lang ersehnte Regen endlich fallen. Das würde nicht nur die Flammen eindämmen, sondern auch die Luft säubern.

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