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16. April 2026 | 12:37 Uhr
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Dominikanische Republik bereitet sich auf Wassermassen vor

Die Dominikanische Republik stellt sich seit Donnerstag auf anhaltend starke Regenfälle, Überschwemmungen und Erdrutsche ein, vor allem im Norden und in den Bergregionen. Nach den jüngsten Unwettern sind die Böden bereits mit Wasser gesättigt, was die Gefahr von Erdrutschen und Überschwemmungen deutlich erhöht.

Regenwolken Unwetter Karibik Strand

Die Dominikanische Republik rechnet zum Wochenende mit großen Regenmassen, die vorherigen Unwettern folgen

Die Dominikanische Republik bereitet sich auf eine neue Phase intensiver Regenfälle vor. Auslöser ist nach Angaben des nationalen Wetterinstituts Indomet das Zusammenwirken einer Tiefdruckrinne mit einer sehr feuchten Luftmasse. Betroffen sein sollen vor allem der Norden des Landes und Gebirgsregionen, wie das lateinamerikanische spanischsprachige Portal Infobae berichtet. Demnach sollen nicht nur am Donnerstag, sondern auch am Freitag massive Regenmengen niedergehen. Neben starken Schauern und Gewittern sei in Bergregionen auch Hagel möglich.

Norden und Gebirge besonders gefährdet

Zu den Gebieten mit erhöhtem Risiko zählen nach den Angaben unter anderem Provinzen im Cibao, die Zentralkordillere sowie Monseñor Nouel, La Vega, Santiago, Santiago Rodríguez, Elías Piña und San Juan. Auch María Trinidad Sánchez, Samaná, Duarte und Sánchez Ramírez im Nordosten gehören zu den Regionen, in denen mit stärkeren Niederschlägen gerechnet wird.

Das Zentrum für Notfalleinsätze COE veröffentlichte Warnungen für 23 Provinzen. Hintergrund ist die starke Sättigung der Böden durch bisherige Niederschläge, die das Risiko für Überschwemmungen und Erdrutsche deutlich erhöht, wie Infobae berichtet.

Erhebliche Schäden bereits vorhanden

Die neuen Warnungen treffen ein Land, das bereits unter den Folgen der jüngsten Regenfälle leidet. Nach einer Schadensbilanz wurden 6.100 Häuser in Mitleidenschaft gezogen, 30.500 Menschen mussten ihre Wohnungen verlassen.

Hinzu kommen Schäden an einer Straße und sechs Brücken. 28 Gemeinden sind weiter von der Außenwelt abgeschnitten. Zudem sind 54 Wasserleitungen außer Betrieb. Dadurch haben 126.555 Haushalte derzeit keinen Zugang zu Wasser.

Christian Schmicke

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