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26. Mai 2020 | 07:00 Uhr
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Dominikanische Republik plant Neustart ab 1. Juli

In fünf Wochen sollen die Tourismusbetriebe des Landes wieder eröffnet werden. Man sei bereits im Gespräch mit Airlines und Reiseveranstaltern, um eine Rückkehr der Gäste zu ermöglichen, versichert Verkehrsamtschefin Petra Cruz.

Dominikanische Republik Punta Cana Strand Foto iStock Valio84sl

Der Strand von Punta Cana in der Dominikanische Republik soll bald wieder Touristen begrüßen

"Wir streben eine frühestmögliche Wiederaufnahme an, sobald die internationalen Reisewarnungen aufgehoben werden“, sagt Cruz. Hotels und Flughäfen bereiteten sich mit speziellen Maßnahmen auf den Empfang der Fluggäste vor. Hierbei handelten „sämtliche Leistungsträger nach den Standards international anerkannter Organisationen“.

In einem virtuellen Gespräch mit der Dominikanischen Vereinigung der Tourismusfachpresse hatte sich der dominikanische Tourismusminister Francisco Javier Garcia zuletzt optimistisch gezeigt, dass der Tourismus im Lande schrittweise wieder den Betrieb aufnehmen könne und alle nötigen Maßnahmen dafür ergriffen würden. Derzeit werde in Zusammenarbeit mit staatlichen und internationalen Gesundheitsbehörden sowie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) mit Hochdruck an strengen Gesundheitsprotokollen gearbeitet.

Roadmap für die schrittweise Wiedereröffnung

Die Öffnung der dominikanischen Wirtschaft soll seit dem 20. Mai den Erholungsprozess einleiten. Seither dürfen kleine Betriebe wieder die Hälfte ihrer Mitarbeiter vor Ort beschäftigen, mittelgroße und große Unternehmen mit über 151 Mitarbeitern können ein Viertel des Personals zurück ins Unternehmen holen. Vom 1. Juli an dürfen nach aktuellen Plänen touristische Betriebe wie Hotels, Flughäfen und Restaurants wieder mit dem vollen Personalstock rechnen. Größere Veranstaltungen sowie Kinos und Theater bleiben vorerst geschlossen.

Flughäfen bereiten sich auf Gäste vor

Auch die Flughäfen bereiten sich auf eine Öffnung ab dem 1. Juli vor. Passagiere sollen dann eine Mund-Nasen-Bedeckung in den Flughafengebäuden tragen. Desinfektionsmittelspender, Plexiglas-Schutzwände sowie Gesundheitskontrollen bei allen ankommenden Passagieren sollen zusätzlich eine mögliche Ansteckung mit dem Covid-19-Virus vermeiden helfen. Verdachtsfälle würden in eigens dafür eingerichteten Isolationsbereichen behandelt, heißt es. Verstärkte Hygiene- und Reinigungsmaßnahmen sollen außerdem das Infektionsrisiko verringern, während Infotafeln im gesamten Flughafenareal zu eigenen Sicherheitsvorkehrungen aufrufen.

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