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25. Januar 2021 | 16:17 Uhr
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EU-Kommission will Reisen weiter einschränken

Die Brüsseler Behörde hat am Montag vorgeschlagen, das bestehende Ampelsystem um die Kategorie „dunkelrot“ für Hochrisikogebiete mit einer Inzidenz von mehr als 500 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen zwei Wochen zu erweitern. Von unnötigen In- und Auslandsreisen aus diesen Gebieten soll dringend abgeraten werden.

Corona Geldschein

Reisen sollen weitestgehend unterlassen werden, rät die EU-Kommission

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In Deutschland gelten bereits seit Sonntag für 25 Länder mit besonders hohen Infektionszahlen neue Regeln bei der Einreise. Deutschland definiert in der Regel Länder mit mehr als 200 Infektionen je 100.000 Einwohner pro Woche als Hochrisikogebiete. Auch andere Länder, wie zum Beispiel Frankreich, haben ihre Vorgaben verschärft. Belgien verbietet ab Mittwoch alle nicht notwendigen Reisen.

"Reisen Sie nicht"

EU-Innenkommissarin Ylva Johansson betonte, dass jegliche Reiseaktivität möglichst unterbunden werden solle. "Die erste Empfehlung ist: Reisen Sie nicht", sagte sie. Für Reisende aus Hochrisikogebieten soll laut dem Vorschlag der EU-Kommission schon vor der Abreise ein PCR-Test verpflichtend sein, ebenso wie Quarantäne bei der Ankunft. Deutschland hat dieses Regelwerk bereits eingeführt. Die Testpflicht soll auch für notwendige Reisen gelten; wie etwa die von Arbeitnehmern im Gesundheitswesen. An der Grenze zwischen Deutschland und Tschechien führen verschärfte Regeln für Berufspendler bereits zu Verkehrsbehinderungen.

Sonderregeln für Länder mit Mutationen

Auch für Reisende aus Ländern, in denen besonders gefürchtete Virusvarianten entdeckt worden sind, befürwortet die EU-Kommission schärferen Regeln. Hier soll Reisenden eine Quarantänezeit von bis zu zwei Wochen vorgeschrieben werden. Die EU-Staaten müssen nun über die Empfehlungen der EU-Kommission beraten. Die Umsetzung ist für die Länder nicht verpflichtend.

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