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3. Dezember 2020 | 16:12 Uhr
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Feuer vernichtet auf Fraser Island große Waldbestände

80.000 Hektar, etwa der halbe Bestand an Wald- und Buschland der größten Sandinsel der Welt sind nach Angaben der australischen Behörden durch die wochenlangen Buschbrände bereits zerstört. Immerhin: Der tropische Regenwald von Fraser Island ist von den Feuern bislang nicht betroffen.

Australien Fraser Island

Auf Fraser Island sind große Bestände an Wald und Buschland verbrannt.

Auf der touristisch beliebten und gut erschlossenen Insel im australischen Bundesstaat Queensland kämpfen Einsatzkräfte seit rund sechs Wochen gegen ein massives Buschfeuer, das laut Agenturmeldungen wohl durch ein illegales Lagerfeuer entstanden ist. Die Nachrichtenagentur "DPA" berichtet, das Feuer sei zuletzt wegen einer anhaltenden Hitzewelle an Australiens Ostküste noch einmal größer und stärker geworden. Touristen wurden angewiesen, nicht auf die Insel zu fahren.

Mit einer Länge von 122 Kilometern ist Fraser Island die größte Sandinsel der Erde. Es gibt zahlreiche Aussichtspunkte, Strände und Süßwasserseen. Fraser Island gehört seit 1992 zum Weltnaturerbe der Unesco.

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