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18. Mai 2020 | 17:54 Uhr
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Griechische Hoteliers verunsichert wegen Corona-Regeln

Noch ist offenbar unklar, unter welchen Auflagen die griechische Hotellerie wiedereröffnen darf. Ein Teil der mehr als 150 Vorschläge der Gesundheitsbehörde, über die bis zum Ende der Woche entschieden werden soll, sorgt für Kopfschütteln.

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"Wir tappen im Dunkeln", zitiert das "Handelsblatt“ einen griechischen Hotelier. Denn er wisse bisher weder, wie viele Tische er im Restaurant aufstellen dürfe, noch die Zahl der erlaubten Liegen am Pool.

Die griechische Regierung habe in Zusammenarbeit mit der staatlichen Gesundheitsbehörde einen Katalog mit mehr als 150 Vorschlägen ausgearbeitet, der seit vergangener Woche den Verbänden der Tourismuswirtschaft zur Stellungnahme vorliege, heißt es. Unter anderem sei geplant, dass die Hotels Krankenstationen einrichten, mit dem entsprechenden Personal ausstatten und einen "Hygienebeauftragten" beschäftigen müssten. Das ruft offenbar bei vielen Beteiligten Unverständnis hervor.

Eigene Zonen für Risikogruppen?

Auch eine geplante Auflage, wonach jedes Hotel mit einem Vertrauensarzt zusammenarbeiten soll, der von der Gesundheitsbehörde speziell im Umgang mit Covid-19 geschult ist und entsprechende Tests vornehmen kann, stößt laut "Handelsblatt" auf Kritik. Auf vielen kleineren Ferieninseln gibt es gerade mal einen Landarzt, heißt es. Deshalb seien die Pläne unrealistisch.

Ebenfalls umstritten ist offenbar die Idee, Risikogruppen wie Senioren besondere Zonen oder eigene Badezeiten am Pool zuzuweisen. Zudem sollten die Senioren sollen von speziellem Personal bedient werden, das keinen Kontakt zu den anderen Gästen haben dürfe, meldet das "Handelsblatt“. Für Kopfschütteln sorge zudem der Vorschlag der Regierung, der "Hygienebeauftragte" des Hotels und das Personal sollten die Gäste "diskret beobachten, um frühzeitig Symptome einer Infektion festzustellen“.

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