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11. Januar 2021 | 16:38 Uhr
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Großbritannien und Nordirland verbieten Touristen-Einreisen

Die Maßnahme, die bisher auf Schottland und England beschränkt war, gilt nun für das gesamte Vereinigte Königreich. Für "zwingend notwendige" Reisen hat die Regierung angekündigt, dass voraussichtlich vom 14. Januar an bei Einreisen aus allen Ländern mit Ausnahme Irlands ein negativer Covid-19-Test vorzulegen ist, der bei Einreise nicht älter als 72 Stunden sein darf.

Großbritanien London Carnaby Street

London, hier die leere Carnaby Street, ist von der Corona-Welle besonders hart betroffen

Das Königreich weist derzeit hohe Infektionsraten auf, durch eine kürzlich festgestellte hochinfektiöse Mutation des Virus wird die Lage zusätzlich verschärft. Vor allem in London mit einer Sieben-Tages-Inzidenz von mehr als 1.000 auf 100.000 Einwohner ist das Gesundheitssystem überlastet. Nun hat das Land die Einreisebarrieren durch das Verbot touristischer Reisen sowie die Testpflicht zusätzlich erhöht.

Ausgenommen von der Testpflicht sind nach Angaben des Auswärtigen Amtes "nach jetzigem Kenntnisstand Kinder unter elf Jahren. Details zu weiteren Ausnahmen und zur Art des Covid-19-Tests seien von britische Regierung noch nicht bekanntgegeben worden, heißt es weiter.

Für Reisende aus Deutschland gilt zudem zwingend eine zehntägige Quarantänepflicht und die Pflicht, sich elektronisch anzumelden. Für Einreisen nach England (Schottland, Wales und Nordirland sind ausgenommen) besteht die Möglichkeit, sich nach fünf Tagen von der Quarantäne zu befreien. Voraussetzung ist ein negativer Covid-19-Test. Der Test ist kostenpflichtig und muss bei einem von der Regierung des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland lizenzierten Labor durchgeführt werden. Es sei mit Kosten von 80 bis 300 Pfund pro Test zu rechnen, erklärt das Auswärtige Amt.