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2. Juni 2020 | 16:49 Uhr
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Hongkong lässt Grenzen bis Mitte September dicht

Die Einreisesperre für Ausländer wurde bis zum 18. September ausgedehnt. Außerdem bleiben Versammlungen von mehr als acht Personen für zwei weitere Wochen verboten. Die Regierung Hongkongs bestreitet, dass hinter den Beschränkungen politische Motive stecken.

Hong Kong

Hongkong verwehrt Ausländern bis Mitte September die Einreise

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Ausgenommen von der Einreisebeschränkung sind Ausländer, die vorher mindestens 14 Tage in Festlandchina, Taiwan oder Macao waren. Für sie gelten – wie für heimkehrende Bewohner – aber weiter 14 Tage Quarantäne. Zuvor hatte es in der chinesischen Sonderverwaltungszone mehrere neue Infektionsfälle gegeben. Insgesamt wurden bei mehr als 7,5 Millionen Einwohnern allerdings bisher lediglich 1.093 Fälle gezählt.

Prodemokratische Aktivisten beschuldigen die Regierung, mit den Restriktionen politische Ziele zu verfolgen. Unter anderem war erstmals seit drei Jahrzehnten eine Gedenkfeier für die Opfer der blutigen Niederschlagung der Demokratiebewegung am 4. Juni 1989 wegen des Versammlungsverbots nicht genehmigt worden. Gesundheitsministerin Sophia Chan bestritt nach einer Meldung der Nachrichtenagentur "Reuters“ einen politischen Hintergrund der Entscheidung.

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