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8. Juli 2020 | 16:52 Uhr
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Katalonien führt strenge Maskenpflicht ein

In der gesamten spanischen Autonomieregion müssen Menschen von Donnerstag an auch im Freien Mund- und Nasenschutz tragen. Das gelte auch dann, wenn der minimale Sicherheitsabstand von eineinhalb Metern eingehalten werden könne, stellte die Regierung klar.

Die Region, zu der unter anderem die Metropole Barcelona, aber auch die Costa Brava und die Costa Dorada zählen, reagiert damit auf die Zunahme von Covid19-Infektionen in einigen Gebieten. Der Ausbruch betrifft vor allem den Landkreis Segrià mit der Großstadt Lleida. Die Region war am Samstag unter Quarantäne gestellt worden, 210.000 Menschen sind davon betroffen. Zwei Wochen lang sind Ein- und Ausreisen nur in Ausnahmefällen erlaubt.

Ob die Katalanen und Besucher der Region nun auch in Cafés oder am Strand Masken werden tragen müssen, steht bislang offenbar nicht fest. ​​​​​​Auch ist unklar, wie lange die Anordnung in Kraft bleiben soll. Die genaue Ausgestaltung des Dekrets werde der regionale Zivilschutz beschließen, heißt es. "Die Idee ist aber, dass die Pflicht immer und überall gelten soll, unabhängig vom Abstand zwischen den Menschen", hatte Regierungssprecherin Meritxell Budó schon am Dienstag klargestellt.

Nach der derzeit geltenden landesweiten Verordunung der Zentralregierung gilt eine Maskenpflicht in Spanien im Freien nur dann, wenn ein Sicherheitsabstand von mindestens eineinhalb Metern nicht eingehalten werden kann. Am Strand sowie in Cafés und Restaurants werden meist keine Masken getragen.

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