Am Dienstag sollte ein Boot Kreuzfahrtgäste von Paradise Island zur Blue Lagoon bringen, berichtet Daily Mail. Dann sei die zweistöckige Fähre in heftige Seenot geraten und mit Wasser vollgelaufen. Die Touristen an Bord hätten sich panisch Rettungswesten angezogen und seien über Bord gesprungen. Bis auf die verunglückte 75-Jährige seien alle Passagiere verschiedener Reedereien und die Crew des Bootes gerettet worden, bestätigt die Royal Bahamas Defence Force gegenüber dem US-Kreuzfahrtportal Cruiseradio. Die Todesursache der Verunglückten sei noch unbekannt. Es habe an Bord ausreichend Rettungswesten gegeben. "Ungefähr eine halbe Stunde nach Beginn der Fahrt geriet das Schiff in der Nähe in raue See, was dazu führte, dass es Wasser aufnahm und schließlich kurz vor der Blauen Lagune unterging", teilte eine Sprecherin der Rettungskräfte mit.
Statement der Reederei RCI
Royal Caribbean bestätigte, dass Ausflüge des Tourenveranstalters namens Blue Lagoon Island an Bord der Independence of the Seas verkauft würden und dass die Passagierin an der Tour zum Ausflugsziel nahe Nassau auf den Bahamas teilgenommen habe. "Wir sind traurig zu hören, dass einer unserer Gäste nach einem Unfall auf einem Landausflug in Nassau, Bahamas, verstorben ist. Unsere Gedanken sind bei den betroffenen Familien und unser Pflegeteam wurde aktiviert, um sie in dieser schwierigen Zeit zu unterstützen", heißt es in der Stellungnahme von Royal Caribbean zum tragischen Ausflugsunfall.
Auch der Ausflugsveranstalter hat sich zum Vorfall geäußert, der sich am 15. November ereignete. "Sofort trafen Notfallteams von der Insel ein, um Hilfe zu leisten. Passagiere und fünf Mitarbeiter wurden lokalisiert und auf die Insel gebracht, zwei Passagiere wurden zur weiteren Versorgung ins Krankenhaus gebracht", heißt es in dem Statement. Die Royal Bahamas Defence Force, Blue Lagoon und andere Schiffe hätten dabei geholfen, die Menschen an Land zu bringen. Man sei dankbar für ihre Hilfe. "Die Passagiere an Bord waren allesamt Kreuzfahrtgäste", so der Tourenveranstalter.
Sabine Schreiber-Berger
