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11. Januar 2021 | 07:00 Uhr
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Madeira und die Färöer Inseln nun auch Risikogebiete

Die weißen Flecken auf der Urlaubskarte, in die man noch sorglos reisen kann, werden weniger. Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat nun auch Madeira und weitere Regionen in Europa zu Risikogebieten erklärt. Zuvor schon wurde Namibia auf die Liste gesetzt.

Seit Samstag sind die Länder Frankreich, Irland und Portugal komplett als Risikogebiete eingestuft. Bisher waren einzelne Regionen davon ausgenommen, etwa Madeira. In Dänemark hat das RKI die Färöer Inseln auf die Liste gesetzt, in Norwegen die Provinzen Rogaland und Trøndelag. Seit dem zweiten Weihnachtsfeiertag wird auch Namibia als Risikogebiet eingestuft.

Auf der RKI-Risikoliste stehen jetzt fast 160 Länder. Die Ausweisung als Risikogebiet zieht automatisch eine Reisewarnung des Auswärtigen Amts nach sich. Die Reisewarnung bedeutet zwar kein Reiseverbot, Rückkehrer müssen sich jedoch einem Coronatest unterziehen und in Quarantäne. Die Reisewarnung hat in der Regel zur Folge, dass Pauschalreisen kostenlos storniert werden können.