Málaga verhängt Baustopp für neue Urlaubsunterkünfte
Málaga stoppt für drei Jahre den Bau neuer Hotels und Ferienwohnungen auf Wohnflächen. Die Stadt will den Wohnungsbestand schützen und die touristische Nutzung begrenzen. Hotelprojekte auf Gewerbe- und Dienstleistungsflächen bleiben möglich.
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Die Stadt Málaga will die Verfügbarkeit bezahlbaren Wohnraums stärker in den Mittelpunkt rücken
Die Sperre gelte für Hotels aller Kategorien sowie für touristische Apartments auf Flächen mit Wohnnutzung, berichtet das spanische Fachportal Hosteltur. Sie trete in Kraft, sobald die Genehmigung im Amtsblatt der Provinz veröffentlicht sei. Ausgenommen sind Hotelprojekte auf Gewerbe- und Dienstleistungsflächen. Dort können Anträge weiter bearbeitet werden. Gleichzeitig schränkt die Stadt die Möglichkeiten zur Umwandlung bestehender Ladenlokale im Erdgeschoss in Wohnungen ein.
Wohnnutzung erhält Vorrang
Das Moratorium bildet die dritte Stufe der städtischen Regulierung touristischer Nutzungen. Bereits im Juni 2024 verschärfte Málaga die Regeln für neue Ferienwohnungen. Seither müssen sie einen eigenen Zugang besitzen, der vom übrigen Gebäude getrennt ist. Seit Januar 2025 dürfen in 43 Vierteln keine weiteren Ferienunterkünfte registriert werden. Dort liegt ihr Anteil am gesamten Wohnungsbestand bei über acht Prozent.