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27. Juli 2020 | 13:47 Uhr
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Mallorcas Tourismusminister verteidigt Maskenpflicht

Bei allem, was die Balearen als sicheres Reiseziel gefährde, sei man "sehr strikt", so Tourismusminsiter Iago Negueruela. Mit der Schließung von Lokalen in Ausgehstraßen und der Einführung einer Maskenpflicht auch im Freien habe seine Regierung harte, aber verhältnismäßige Entscheidungen getroffen.

Im Interview mit der "FAZ" sagte der mallorquinische Tourismusminister, der Vergleich mit dem österreichischen Ischgl, der nach Berichten über Partys am Ballermann und in Magaluf gefallen sei, habe viel Schaden angerichtet. Das habe man bei den Reservierungen gemerkt.

Seine Aussage nach den Exzessen, dass Mallorca "solche Touristen" nicht wolle, verteidigte Negueruela. Man dürfe weder die Gesundheit noch die Wirtschaft gefährden. "Wir haben nicht verboten, gepflegt ein Glas Bier oder ein Glas Wein zu trinken", stellte er klar, aber: "Was in Corona-Zeiten nicht geht, ist zu trinken, bis man nicht mehr kann." Alkohol enthemme und führe so zur Verletzung von Maskenpflicht und Abstandsregeln. "Wir wollen weder Exzess- noch Massentourismus", erklärte der Tourismusminister.  

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