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27. Juli 2020 | 14:22 Uhr
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Neue Corona-Infektionen im Nordosten Chinas

Nach einem Corona-Ausbruch in der nordostchinesischem Stadt Dalian sind mehr als 400 Flüge gestrichen worden. Die Regierung habe den "Kriegszustand" erklärt, berichten chinesische Medien.

Bis Montagmorgen seien 79 Prozent aller Flüge annulliert worden, berichtet die englischsprachige Zeitung "Global Times". In der Sechs-Millionen-Metropole seien am Vortag wieder 14 neue Infektionen mit dem Virus gemeldet worden, heißt es in dem staatlichen Medium. Nun sollten alle sechs Millionen Einwohner getestet werden. Das deutschsprachige Portal "China" meldete, um die Verbreitung des neuartigen Coronavirus einzudämmen, habe die Regierung bereits am vergangenen Donnerstag erklärt, "in den Kriegszustand einzutreten".

Von Dalian waren die ersten Fälle in einer Fischfabrik aufgetreten. Die Fabrik und 18 von dem Unternehmen betriebene Läden waren daraufhin geschlossen worden. Seither hat sich das Virus nach Angaben der Nachrichtenagentur "DPA" in mindestens acht weitere Städte ausgebreitet. Mittlerweile seien etwas mehr als 200 Erkrankungen in der Provinz Liaoning entdeckt worden, 36 Infizierte, die keine Symptome zeigten, stünden unter Beobachtung.

Neben einem Ausbruch in der Hauptstadt Peking im Juni und einer Infektionswelle in Xinjiang im Nordwesten Chinas handelt es sich nach offizieller Darstellung um das dritte größere Infektionsgeschehen, seit der Ausbruch in China weitgehend unter Kontrolle gebracht werden konnte.

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