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31. März 2020 | 07:00 Uhr
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Phoenix-Kreuzfahrer aus Australien sind wieder zu Hause

Mit vier gecharterten Condor-Jets hat Phoenix Reisen rund 800 Passagiere von der „Artania“ im australischen Perth heimgeflogen. Gestern trafen sie auf dem Frankfurter Flughafen ein. Die positiv auf Corona getesteten Gäste und Crewmitglieder mussten in Australien in Quarantäne bleiben.

Artania

Mit vier Condor-Jets bracht Phoenix die Artania-Passagiere zurück nach Deutschland

Phoenix hatte gleichzeitig vier Boeing 767 der Condor nach Perth geschickt. Obwohl Platz gewesen wäre, durften die Kreuzfahrer aufgrund der Vorgaben der australischen Behörden nur ein sieben Kilogramm schweres Handgepäckstück mitnehmen. Das restliche Gepäck liefert Phoenix später nach Hause geliefert.

Die Maschinen legt auf dem Rückweg zum Tanken in Phuket eine Zwischenlandung ein. Nach Ankunft am Flughafen Frankfurt wurden sie mit Bussen in ihre Heimatorte gebracht. Alle Gäste müssen sich beim zuständigen Gesundheitsamt melden und in eine vierzehntägige Quarantäne begeben.

Die australischen Gesundheitsbehörden haben 36 Personen von der „Artania“ positiv auf das Coronavirus getestet. Die 23 Gäste und 13 Crewmitglieder wurden in australische Krankenhäuser in eine vierzehntägige Quarantäne gebracht und mussten dortbleiben. Phoenix Reisen will Rückreise später organisieren.

Das Schiff und die verbliebene Crew sind zurzeit noch in Fremantle. Die Reederei ist mit Behörden und Botschaften im Kontakt, um eine Sonderflugausreise für die Crew zu arrangieren. An Bord soll die nautische Besatzung mit einer personell reduzierten Servicecrew verbleiben. Ebenso haben sich 16 Reisegäste entschieden, mit der Crew unter der Obhut von Kapitän Morten Hansen und Kreuzfahrtdirektor Klaus Gruschka an Bord der „Artania“ zu bleiben.

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