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9. Oktober 2020 | 07:00 Uhr
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Reisewarnungen jetzt auch für Tunesien und weitere Länder

Die weltweite Ausbreitung des Coronavirus führt zu neuen Reisewarnungen. Nachdem Tunesien (Foto), Georgien und Jordanien vom Robert-Koch-Institut (RKI) als Risikogebiete eingestuft wurden, warnt das des Auswärtigen Amt vor Reisen in diese Länder und eine ganze Reihe weiterer Regionen. Korsika wurde von der Liste gestrichen.

Tunesien Djerba Guellala Foto iStock BTWImages.jpg

Auch die tunesische Urlaubsinsel Djerba gilt jetzt als Corona-Risikogebiet

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Das RKI hat seine Liste mit Risikogebieten gestern Abend um 19 Uhr aktualisiert. Neben Tunesien, Georgien und Jordanien, die jeweils als ganzes Land zum Corona-Risikogebiet erklärt wurden, landeten viele weitere Regionen in Europa auf der Warnliste:

  • Bulgarien: der Verwaltungsbezirk (Oblast) Targowischte
  • Kroatien: die Bezirke Vukovarsko-srijemska, Sisačko-moslavačka, Krapinsko-zagorska županija
  • Litauen: der Verwaltungsbezirk Kaunas
  • Niederlande: das gesamte Land mit Ausnahme der Provinz Zeeland und das autonome Land Curacao
  • Rumänien: jetzt das gesamte Land
  • Slowakei: die Regionen Zilina, Prešov, Bratislava, Nitra und Trnava
  • Slowenien: die Regionen Zasavska, Gorenjska, Osrednjeslovenska, und Savinjska
  • Ungarn: die Regionen/Komitate Nógrád, Baranya, Hajdú-Bihar, Jász-Nagykun-Szolnok, Borsod-Abaúj-Zemplén, Komárom-Esztergom und Szabolcs-Szatmár-Bereg

Entwarnung gab es dagegen für die französische Insel Korsika und in Kroatien für den Bezirk (Gespanschaft) Brodsko-Posavska.

Die Einstufung als Corona-Risikogebiet hat automatisch eine Reisewarnung des Auswärtigen Amts zur Folge. Die bedeutet die Möglichkeit, Pauschalreisen kostenlos zu stornieren. Rückkehrer aus Risikogebieten müssen zu Hause in Quarantäne.

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