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6. August 2021 | 17:53 Uhr
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RKI macht Thailand und andere Länder zu Hochrisikogebieten

Das Robert-Koch-Institut erschwert den Neustart bei Fernreisen und hat zahlreiche außereuropäische Länder zu Hochrisikogebieten erklärt. Dazu zählen unter anderem Mexiko, Marokko, Thailand, die Philippinen sowie Trinidad & Tobago. Überall dort gilt von Sonntag an wegen hoher Corona-Infektionszahlen eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes.

Cancun

Mexiko, hier Cancun, ist nun als Corona-Hochrisikogebiet ausgewiesen

Die Liste der neuen Hochrisikogebiete umfasst insgesamt 19 Länder, darunter Haiti, Honduras, Irak, Kasachstan, Mexiko, Myanmar, Papua-Neuguinea, die Philippinen, Senegal, Tadschikistan, Thailand, Trinidad und Tobago, Turkmenistan und Usbekistan. Während viele der Länder touristisch keine große Bedeutung haben, sieht die Sache im Falle Mexikos, Marokkos, der Philippinen, Thailands sowie Trinidad & Tobagos anders aus.

Mexiko hatte seine Grenzen für Touristen stets offengehalten. Das Land sei "von Covid-19 stark betroffen, wobei von einer sehr hohen Dunkelziffer bei den Infektionszahlen auszugehen ist", erklärt das Auswärtige Amt mit Blick auf seine Reisewarnung. Marokko hat seine Grenzen für Touristen geschlossen. Auch auf den Philippinen ist Ausländern die Einreise für touristische Zwecke in die Philippinen verboten.

In Thailand beschränkt sich die Möglichkeit touristischer Einreisen ohne harte Quarantänevorschriften auf die sogenannten „Sandbox“-Projekte auf Phuket, Samui, Pha-ngan und Tao in der Provinz Surat Thani. In Trinidad & Tobago sind die Landesgrenzen dagegen wieder geöffnet. Personen mit vollständiger Impfung und einem höchstens 72 Stunden alten negativen PCR-Test können ohne Quarantäne einreisen.