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9. September 2020 | 07:00 Uhr
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Spanien will über "sichere Reisekorridore" verhandeln

Sie wolle unter anderem mit Großbritannien, Deutschland und den skandinavischen Ländern hinsichtlich der Kanaren und der Balearen darüber sprechen, erklärte die spanische Außenministerin Arancha González. Die Regelung soll bei ausgewählten Zielen eine Quarantänepflicht für Rückkehrer überflüssig machen.

Derzeit gilt in Deutschland noch keine Quarantänepflicht für Rückkehrer aus Risikogebieten, die nach der Einreise negativ auf Covid-19 getestet worden sind. Die Bundesregierung plant aber einen solchen Schritt und will zugleich flächendeckende kostenlose Tests abschaffen.

Aktuell ist ganz Spanien vom Robert-Koch-Institut als Risikogebiet deklariert und das Auswärtige Amt warnt vor touristischen Reisen dorthin, obwohl sich zum Beispiel von den Kanarischen Inseln lediglich Gran Canaria, Lanzarote und El Hierro oberhalb der für die Einstufung als Risikogebiet kritischen Marke von 50 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen bewegen. Auch auf den Balearen waren die Infektionszahlen zuletzt wieder rückläufig.

 Vor diesem Hintergrund will die spanische Außenministerin Gespräche über neue Regeln aufnehmen, wobei nach Informationen der "Mallorca Zeitung" eine Luftbrücke zu den Kanaren im Vordergrund stehen soll. Denn auf den Kanaren ist der Winter der wichtigste Teil der touristischen Saison.  

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