"Der Präsident müsste dafür kämpfen und arbeiten, eine effiziente Impfkampagne umzusetzen und alles zu tun, was in seiner Macht steht, um die Infektionszahlen zu senken und eine besser abgestimmte Strategie zusammen mit den autonomen Gemeinschaften umzusetzen", kritisierten etwa die Präsidenten der beiden mallorquinischen Hotelverbände Fehm und ACH, María Frontera und Gabriel Llobera. Sie appellierten an Sánchez eine der wichtigsten Branchen des Landes nicht durch "unbedachte Worte" zu schädigen.
Die Hoteliers fordern einen landesweiten Impfplan, der insbesondere die touristischen Regionen berücksichtigt. Diese hätten wirtschaftlich am stärksten unter der Pandemie zu leiden, argumentieren sie. Ob Sánchez seine Aussage tatsächlich so gemeint hat, wie sie interpretiert wurde, oder ob er damit lediglich ausdrücken wollte, dass Spanien sich zum Ende des Sommers tatsächlich wieder der ganzen Welt öffnen könnte, bleibt unklar. Ab einer Impfrate von 70 Prozent gehen Experten von einer "Herdenimmunität" aus, die eine weitere Verbreitung des Virus verhindert.
